Wie einmal mit dem Fuß umknicken derartig langfristige Konsequenzen haben kann, ist mir wirklich unbegreiflich. Anfang Juli berichtete ich von meiner Achillessehnenverletzung, die ich mir wahrscheinlich durch ein blödes Umknicken beim Laufen geholt habe. Ich dachte aber, das würde wieder weggehen.
- Anfang Juni: Blödes Umknicken beim Laufen
- Mitte Juni: Hmmm, das tut weh. Ich sollte vielleicht zum Arzt gehen
- Ende Juni: Zum Arzt gegangen
- Ende Juni bis Anfang Juli: Tragen einer Knöchelbandage
- Anfang Juli: Ablegen der Knöchelbandage, da so noch mehr Schmerzen in der Wade
- Anfang Juli bis Mitte August: Reizstromtherapie
Und am heutigen Tage weiß ich immernoch nicht, was werden wird. Der Arzt, bei dem ich Reizstromtherapie gemacht habe, hat mich zu einem Orthopäden überwiesen, früheste Termine allerdings zwischen Ende Oktober und Anfang Dezember.
Ich bin schon am Überlegen, ob ich derweil nochmal meine Hausärztin aufsuche und mir eine Überweisung für die Physiotherapie geben lasse, um die Zeit bis zum Orthopäden zu Überbrücken. Denn durch die lange, manchmal sehr schmerzhafte Verletzungsphase, fange ich an, anders zu Laufen.
Zumal der Reizstrom-Arzt große Augen gemacht hat, als er meine Sprunggelenke untersucht hat. Er sagte nur “Oha!” und machte mir damit tierisch Angst. Aber ist ja nicht so, als sei ich unschuldig an überelastischen Sprunggelenken und die damit verbundene Gefahr, häufiger umzuknicken als ein normaler Mensch mit gesunden Sprunggelenken.
Es wird sich zeigen, wie es nun weitergeht. Als ich neulich vor lauter Ungeduld zur Straßenbahn rennenmusste und den ganzen restlichen Abend Schmerzen hatte, zeigte sich, das ich noch weit davon entfernt bin, wieder Aerobic machen zu können. Dabei komm ich mir nach 2 Monaten ohne Sport schon sehr aufgedunsen vor.








