Wie viele Generationen von Schulabgängern hat diese Welt schon gesehen, wie sie sich das Kontakt halten und Freunde bleiben schwören, wenn man sich mit dem Zeugnis in der einen und einer Rose in der anderen Hand für vermeintlich nicht lange Zeit verabschiedet. Das so etwas in Erfüllung geht, ist beileibe selten, und ich weiß wovon ich rede.
Auch meine beste Freundin Peggy aus der Realschule und ich gehörten da allerdings nicht dazu. Peggy wollte eine Lehre machen, allerdings nicht in Leipzig, sondern in Freising bei München. Ich frage mich bis heute, wie sie es nur geschafft hat, in ihrem Leben einen solchen Bruch zu vollziehen. Dort verbrachte sie 3 Jahre und kehrte danach wieder nach Leipzig zurück. Im letzten Sommer traf ich sie für kurze Zeit wieder, aber viel zeit zum lange Quatschen blieb nicht. Und wieder ging jeder seine eigenen Wege.
Durch das studiVZ, wo ich mich kürzlich angemeldet hatte und was bereits viele alte Bekannte meines Weges geschickt hat, fand mich bald auch Peggys Freundin wieder, woraufhin sich Peggy selbst angemeldet hatte. Wir mailten hin und her und vereinbarten uns ein Treffen.
Am letzten Donnerstag trafen wir uns also wieder und es war richtig, richtig schön. Das Labern und Lachen über alte Zeiten, viele Dinge, die wir noch wusste, aber auch viele Dinge, die in Vergessenheit geraten sind. Schön wars.
Nun hoffe ich, das sich unsere Wege so schnell nicht wieder trennen werden.
Dieser Beitrag ist für meine Peggy. Ich habe nie vergessen, was du auf die Rückseite deiner Visitenkarte damals geschrieben hast: “Für meine beste Freundin. Ich werde dich nie vergessen!”. Hat sie nicht – und ich auch nicht.










