23.05.2007 um 20:40 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Meine Mutter hat mich vorgestern überrascht mit einem neuen Käfig für mein Meerschweinchen Lilly – ein riesiges Teil schleppte sie neulich hoch in den 5. Stock, ohne das ich Bescheid wusste. Ist ja nicht so, als hätte ich mich nicht gefreut, für Meerschweinchen kann die Unterbringung nie groß genug sein, aber “Wohin damit?” war das erste, was mir einfiel.
Lillys alter Käfig stand nämlich vorn an der Wohnzimmertüre, der Platz war wie zugeschnitten. Größer hätte der Käfig damals eigentlich nicht einmal sein dürfen. Doch mit dem großen Käfig wurde ich zum Umdenken gezwungen. Jetzt muss die Arbeitsfläche des Schreibtisches hinten weichen, dort steht der große Käfig nun, der immerhin 1 Meter mal 50 Zentimeter groß ist – der alte war grade mal 70 Zentimeter mal 40 Zentimeter groß.
Ich hoffe, meiner kleinen Maus gehts nun gut da drin!
16.05.2007 um 19:12 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Für alle, die dem Sächsischen nicht mächtig sein sollten: “Ich bin begeistert”
Heute war bei mir halbjährliche Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt angesagt. Schon in unfreudiger Erwartung, gleich um 10 Euro erleichtert zu werden, weil was gemacht werden muss, war ich umso erstaunter und erfreuter als er mir sagte “Alles tip top, das wars schon”. Ich war ganz perplex, ich wusste gar nicht, wie mir geschah. Das ist schon seit vielen Jahren nicht mehr vorgekommen.
Aber sadistisch, wie mein Zahnarzt nunmal immer aus Spaß ist, fragte er mich, ob ich ihm bereitwillig einen Weißheitszahn zum Männertag schenken würde. Seit ich das erste und bisher letzte Mal, als ein Zahn gezogen werden musste, übelste Spirenzchen gemacht hab, macht er sich mit Vorliebe darüber lustig. Er fragt jedes Mal, ob er mir irgendwelche Zähne ziehen kann. “Das hätten Sie wohl gerne” habe ich dann darauf gesagt.
Schnell noch den Stempel im Bonusheft eingesackt und da kam der Doc nochmal, und war mir eine volle Hand mit Zahnputzzeugs als Geschenk in meinen geöffneten Rucksack. 3 kleine Tuben Colgate Total Zahnpasta, 2 kleine Schachteln mit nochmal je 2 kleinen Zahnpästelchen und ne Zahnbürste. Kann man auch anders interpretieren. Egal.
Ich bin soooo froh, das diesmal nichts gemacht werden musste! Ohne dicke Backe und ohne Zahnschmerzen durfte ich zum ersten Mal seit ewig langen Jahren in den Fahrstuhl steigen. Und im Fahrstuhlspiegel grinste mir jemand ganz stolz entgegen. Und das war ich selbst.
15.05.2007 um 21:14 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Mittlerweile schon 3 Tage her, aber immernoch im Gedächtnis: Samstag Nacht fand im Zwickauer Studentenclub “Tivoli” eine Rock ‘n’ Roll Party mit Ray Allen With The Hi-Fi’s statt. Der Tag begann für mich aber schon sehr viel früher. Was ich vor der Rock ‘n’ Roll Nacht so gemacht habe, berichte ich euch auch demnächst.
Halb 6 sollte mein Zug nach Zwickau fahren. Sehr lange her, das ich das letzte Mal dort war. Eigentlich kann ich mich überhaupt nicht mehr erinnern. Meine letzten Rock ‘n’ Roll Partys fanden in Leipzig (April), Geithain (April) und Werdau (November) statt. Die Zugfahrt hätte eigentlich so angenehm sein können – super Fensterplatz, ein nahezu menschenleeres Abteil…wäre da nur nicht der Abteil für die gehobene 1. Klasse gewesen, der direkt hinter meinem Sitzplatz begann. Dort waren 2 Frauen mit 2 kleinen Kindern – die mir permanent auf den Keks gegangen sind, in dem sie dauernd lachend an die Scheibe geklopft haben.
Da ich auch keinen MP3-Player dabei hatte, habe ich die meiste Zeit entweder gelesen oder aus dem Fenster geschaut. Das Wetter war trübe und wolkenverhangen, hin und wieder kam ein Lichtstrahl durch, der für einen tollen Regenbogen sorgte. Nach etwas mehr als anderthalb Stunden kam ich dann auch wieder in Zwickau an, wo ich nach einem kurzen Aufenthalt aufm Bahnhof von Julia abgeholt wurde.
Kurze Zeit später waren wir auch schon da – mein Verdacht bestätigte sich, ich war hier einst schonmal. Wann genau das war, weiß ich allerdings nicht mehr. Es war jedenfalls vor Beginn meiner Blog-Aufzeichnungen, die im September 2005 angefangen haben. Mir kam das damals aber sehr viel größer vor.
Ich begrüßte erstmal Mike, Danny, Andrea, Elli, Gerd und natürlich Frank. Ray war mit seiner Frau/Freundin auch schon da. Die Welt hatte uns wieder, gerade mal 3 Wochen nach dem letzten Event in Geithain, ich berichtete. Ich freute mich ungemein auf den Abend, denn in Geithain wurde ich etwas enttäuscht, da es nicht die Hi-Fi’s waren, die auf der Bühne für Stimmung sorgten sondern “nur” Ray Allen und Band. Aber ich wurde am vergangenen Samstag entschädigt.
Zunächst war es an uns, die Tafel mit der Ankündigung, die vor den Club gestellt werden sollte, standesgemäß zu bemalen. Julia und Elli griffen zu bunter Kreide, ich verfolgte die Szenerie von einem hohen Barhocker aus, auf den ich fast nicht draufgekommen bin. Zum Schluss malte ich auch noch ein bisschen mit. Das Ergebnis konnte sich echt sehen lassen. Oli tauchte dann auf, es wurde sich erstmal gewohnt herzlich begrüßt mit einer dicken Umarmung.
Als das Schild fertig gemalt war, gings dann langsam rein, beim Soundcheck der Jungs mit zuschauen. Der Soundcheck verlief leider nicht reibungslos, da es immerwieder ein Brummen im Lautsprecher gab. Das ging sogar mir, die ja nun als Laie nicht jedes Störgeräusch heraushören kann, auf den Keks. Das ging auch wahnsinnig aufs Ohr, der Boden vibrierte und der Brustkorb auch. Ein blödes Gefühl. Ich ergriff erstmal die Flucht und erkundete etwas den Club von Innen.
Die Stunden vergingen und wir (Die Band und deren “Angehörige”) chillten dann Backstage erst einmal rum. Couch, Liegestuhl, normale Stühle und Bierkästen – es war genug Platz zum Sitzen da und lecker Nudelsalat mit Würstchen und dazugehöriger flüssiger Stoff sorgte für die perfekte Rundum-Verpflegung. Es war kein 5-Sterne-Essen, aber egal. Die Menschen, mit denen man den Moment lebt, sind wichtig, nichts weiter. Ich habe zum Beispiel nie vergessen, wie ich das erste und bis dahin auch letzte Mal im Tivoli war, ich saß mit Julia hinter den Plattentellern auf dem Boden und wir futterten Kinder Schokolade. DAS sind die Dinge, die man nicht vergisst.
Als es dann auch endlich losging, gegen um 10 glaube ich, ich weiß nicht mehr so genau, war ich wirklich froh. Wir ließen noch ordentlich Platz zum Tanzen, das Publikum war noch wie versteinert. Wir genossen noch den dritten Ray Allen Song, da erbarmte sich ein älteres Tanzpaar und legte eine heiße Sohle aufs Parkett. Besser hätte es nicht laufen können, denn sobald die ersten Leute tanzen, trauen sich auch andere – bloß nicht selbst den ersten Schritt machten! So war die Tanzfläche bereits beim fünften Song richtig voll. Ein super Erfolg, wenn ich bedenke, das das Publikum erst beim 2. Set oder erst bei der Zugabe auftaut, wie es schon so oft erlebt habe, was ja auch schade ist eigentlich.

Ich hatte derweil riesig Spaß mit meiner Julia. Ich knipste wieder fleißig – wenn auch mit Ersatzknipse von meiner Freundin Ines, da meine momentan in Reparatur ist. Oh mein Gott, ich hoffe, ich bekomme die bald wieder, ich krieche sonst auf dem Zahnfleisch. Da Andrea, Dannys Freundin seit Ray Allens Auftritt in Werdau einst im September meinetwegen zur Fotoflüchterin geworden, gab ich mein Bestes, sie heimlich zu fotografieren. Viele lustige Schnappschüsse…aber wenn ich die hier veröffentlichen würde, dürfte ich mich nicht beim nächsten Event blicken lassen *bwuahaha* Und das Risiko bin ich nicht bereit, einzugehen.
Das erste Set war gespielt , und wir zogen uns wieder zurück in den Backstage-Bereich. Ich fragte Oli, Bassist bei Juliet and the Janglers, ob er mich zurück nach Leipzig mitnehmen kann. Er sagte Ja, und ich war froh, das ich mir 14,20 Euro für die Bahnrückfahrt sparen kann. Am nächsten Tag (Sonntag) sollte es losgehen, nach der Bandprobe von den Janglers, die bei Julia und Frank stattfinden sollte. Weiterhin wurde während der Pause fleißig gequatscht und gelacht und getrunken und gegessen.
Eine gute Stunde verging, bis sich die Herren wieder zurück auf die Bühne bewegten. Die Tanzfläche war nun brechend voll und Julia und ich sahen ein, das es wenig Sinn macht, weiter hinten zu stehen. So bezogen wir dann Stellung vorne links bei Frank und Mike. Axel stieß dann auch zu uns und wir lachten und alberten rum.
Als das 2. Set regulär zu Ende war, wollte das Publikum selbstverständlich mehr, ist ja logisch. Und so spielte Ray noch ein paar Songs, während Axel sich alle Mühe der Welt gab, Julia in eine für sie doch anscheinend unangenehme Situation zu bringen. Julia singt meist noch 1, 2 Songs bei Ray Allen Auftritten, wenn nach Zugabe gebrüllt wird. Und aus Erfahrung weiß ich eigentlich, das “Get Rhythm” eigentlich immer gut. Nur an diesem Abend nicht. Axel nervte Julia weiter, Ray und Mike sprachen drüber ins Mikrofon, das Julia singen soll. Aber sie tat es nicht. Da half kein Bitteln und Betteln.

Und so gingen erneut einige Stunden ins Land. Als der Gig wirklich zu Ende war und Slim Danny himself weiter Platten aufgelegt hat, hieß es wohl für viele das Antreten der Heimreise. Nur das kann man natürlich nicht erwarten, wenn man zum “Band-Inventar” gehört, bzw. sich nach der Band richten muss. Ich hing wieder an Julia und Frank. So musste ich warten, bis sie eingepackt hatten. Ich haute mich derweil backstage auf die Couch und wartete und las ein bisschen etwas und wartete weiter. Wie lange kann ich jetzt nicht mal sagen.
Derweil verabschiedeten sich die Leute…Gerd, Axel, Oli, Ray, Mike und Elli… Gegen 3 Uhr hatten es dann auch Julia und Frank geschafft, ihr ganzes Zeugs – Gitarren, Mikros, Kabel – im Auto zu verstauen und wir konnten endlich die Heimreise antreten. Nach einer kurzen Fahrt von einer halben Stunde kamen wir auch schon an deren Haus an, was sie sich Ende letzten Jahres gekauft hatten und es im Moment renovieren. Das erste und bisher letzte Mal sah ich das Haus als absolute Bruchbude – Überall Baustelle! Doch mittlerweile war es schon etwas wohnlicher als zu dem letzten Stand, den ich kannte. Noch schnell die Schlafliege ausgeklappt, mit Kater Alfredo geschmust und gespielt, fix Zähne geputzt und um 4 Uhr in der Frühe, so ziemlich genau die Uhrzeit, die ich erwartet hatte, fiel ich dann endlich ins Bett und konnte schlafen.
Gepennt wurde bis halb 11. Geschlafen habe ich nicht besonders gut auf der unbequemen Liege. Aber was solls. Die Bandprobe sollte erst halb 3 anfangen. Also was tun bis dahin? Erstmal superlecker frühstücken, wie immer, dann machten wir uns auf und wollten spazieren gehen. Das Wetter war bombig, die Sonne strahlte und die Vögel zwitscherten. Wir gingen in den nahegelegenen Stadtpark in Lichtenstein (10 Kilometer vor den Toren Zwickaus). Nach einer kurzen Strecke gab es ein Highlight des Tages. Ein Schwan und seine kleinen Kinder kreuzten unsren Weg – das Ende vom Lied: Der Schwan keifte und kreischte Julia an, zeigte den weit geöffneten Schnabel. Ohne Frage, er hätte bei einer falschen Bewegung Julia angegriffen. Doch Julia wusste sich nach einem kurzen Schrecken durchaus zu wehren: Aufplustern und zurückbrüllen! Und der Schwan wich tatsächlich ein bisschen zurück.
Wir sind weitergelaufen, ich habe meine Fotos gemacht und wenn ich das nicht selbst konnte, hat Julias Ehemann Frankie übernommen. Wieder daheim machten wir dies und das, Julia und ich schauten uns nochmal das kleine Video an, was ich den beiden zum Geburtstag 2005 geschenkt hatte, beide haben Mitte September Geburtstag. Immer wieder schön, die tollen Bildern von den “Anfängen” und dazu der Song “Every Breath You Take” von Sting & The Police. Herrlich.
Oli kam zu spät zur Bandprobe… das fand ich nicht so toll, denn ich wollte ja auch nach Hause, um noch ein bisschen was zu schaffen, bevor Montag früh die Arbeit wieder losgeht. Doch er kam dann endlich nach einer Dreiviertel Stunde und die Drei probten erstmal, klärten neue Songs und so weiter. Als sie fertig waren konnte auch ich endlich meine 7 Sachen packen, Julia und Frank, die Julias Mutter wegen Muttertag in Zwickau noch besuchen wollte, begleiteten uns runter. Dort verabschiedete ich mich, wir trafen auch noch Danny und Andrea, die gegenüber des liebenden Ehepaars wohnen.
Wir quatschten auf dem Weg nach Leipzig die meiste Zeit über meinen Job: das Gestalten von Internetseiten. Oli regte sich zudem tierisch über seinen nicht mehr besonders funktionsfähigen MP3-Player auf – das war auch mir unangenehm. Die Fahrt nach Leipzig verlief staufrei und weitestgehend angenehm – wäre da nur nicht diese Hitze gewesen.
Ich weiß jetzt gar nicht mehr, wann ich am Sonntag wieder daheim war… Oli hat mich noch am Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig rausgelassen, wo ich per Straßenbahn nach Hause weiterfuhr. Ich hatte 5 Minuten Zeit, meine Zähne zu putzen – dann gings schon wieder weiter. Wer da vor meiner Tür stand, ist allerdings eine andere Geschichte…die wird ein anderes Mal erzählt werden.
Bilder vom Sonntag, 13.05.2007:
15.05.2007 um 18:02 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Nur noch 1 Monat – dann habe ich schon Geburtstag. Wem langsam die Schweißperlen auf der Stirn stehen, weil er keine Ahnung hat, was er mir schenken soll…ein paar kleine Hinweise zu meiner Wunschliste.
Deutschland-Zeugs ist immer gut. T-Shirts (insbes. das Teamgeist-Tour-2008-Shirt *sabbersabber* – übrigens Größe L!), Tassen, Pins, Schals, Magazine & Bücher, Poster, Trikots (Ballack!), Tickets…
Simpsons-Zeugs ist auch nicht verkehrt. Aber wie die Meisten von euch wissen, ist meine Sammlung sehr groß und die Gefahr, mir etwas zu schenken, was ich schon habe, dann eben auch.
Außerdem:
- Gutscheine für: Cinestar, MediaMarkt, Saturn etc., Minigolf
- Handyguthaben für T-Mobile
- “Nicht lustig”-Bücher – erhältlich bei Amazon
- Bücher zum Thema Sächsisch
Tjoah, mehr fällt mir im Moment nicht ein.
Überrascht mich!