Die Entscheidung, das ich lieber zu Julias Auftritt in der Leipziger Gartenkneipe “Prießnitz-Morgenröthe”, fällte ich unmittelbar, nachdem mir klar wurde, das am selben Tag das Länderspiel meiner deutschen Fußball-Nationalamannschaft gegen Tschechien stattfindet. Schweren Herzens, versteht sich. Aber wäre ich nicht hingegangen, wäre das in jedem Falle ein Kumpeltod gewesen, vermute ich.
Und so verbrachte ich den Abend wieder bei meiner kleinen Julia mit der Stimme aus Gold. Dieses Mal sang sie wieder selbst mit ihrer Band “Juliet and the Janglers”. Hinbegleitet wurde ich wieder von Hannes, der praktischerweise auch wusste, wo die Location ist. Und so traf man sich wieder am Samstag Nachmittag und genoss abends dann die tolle Musik.
Ich wünschte mir von meiner kleinen Großen, das sie mir einen Song widmet. Sie fragte, welcher es denn sein darf und ich meinte, ich würde gerne “Blue Moon of Kentucky” hören, ein echt geiler Song. Angekündigt war der Song für die zweite Runde, sie hob wie abgesprochen den Finger und sagte ins Mikrofon: “Den nächsten Song widme ich einer sehr guten Freundin von mir, meiner besten Freundin Ute”. Und dann hat sie gewunken. Ich war leider nicht schnell genug mit der Kamera, ich hab auf Video nur noch “…Ute”. Das wars. Schade eigentlich. Und als ob das nicht schon schlimm genug gewesen wäre – mitten im Song war dann auch noch die Speicherkarte voll. Wieviel Pech kann man eigentlich haben? Ich habe nur den halben Song drauf und nur mit unvollständiger Widmung. Naja, das nächste Mal wirds besser.
Der Abend war sehr schön, ich habe sage und schreibe 20 Euro dort gelassen: 5 Euro Eintritt und 15 Euro für 6 Fruchtsäfte und ein Toast Hawaii. Das ist viel Geld, zumindest dafür, das ich im Moment mein Geld wirklich zusammenhalten muss.
Gegen Mitternacht war der Abend dann zu Ende, ich hab mich von Hannes noch nach Hause chauffieren lassen. Das ist das Gute, wenn die Auftritte in Leipzig sind – ich bin eher zu Hause. Obwohl…es hat auch was, nachts um 4 noch mit Julia in irgendeiner verrauchten Kneipe irgendwo in der Pampa abzuhängen und beim Zusammenpacken und Auto einräumen zu helfen. Aber ein Auftritt in Leipzig ist auch nie zu verachten.
Das war mein Bericht für heute. Mit einer ganzen Woche Verspätung, aber ich hatte eben zu viel zu tun. Bis zum nächsten Mal!






























