27.02.2007 um 23:00 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Nicht zu fassen, wie schnell Babys zu Kleinkindern werden. Ich feierte am Sonntag mit Freunden und Bekannten den ersten Geburtstag der kleinen Isabelle, die Mini-Motte meiner Freundin und Pump-Kumpanin Ines.
Schon 3 Wochen zuvor war das Geschenketütchen schon fertig eingepackt und verschnürt. Ich bin zwar kein Mensch, der alles auf den letzten Drücker macht (wie diese Menschen, die sich erst an Heiligabend um ihre Geschenke kümmern), aber 3 Wochen zuvor ist selbst für mich sehr heftig.
Wir hatten großes Glück, das Isas Geburtstag auf einen Sonntag fiel. Somit konnte direkt am richtigen Geburtstag gefeiert werden. Eingeladen wurde ich um 3 zum Kaffeetrinken, es waren schon Ines’ Schwester Julia und deren Mutter da. Und die kleine Motte natürlich auch. Mit superschickem neuen Baby-Jogger saß sie da in ihrem Hochstuhl und sah einfach – wie immer – zum Knuddeln aus.
Im Laufe des Nachmittags gesellten sich noch weitere Freunde und Verwandte dazu, mit deren Kindern. Der 3-jährige Leon und die etwa 2-jährige Laura waren ebenfalls mit dabei. Das kam ordentlich Trubel in Ines’ neuer Wohnung, in die sie ja erst kürzlich eingezogen ist.
Ich halte mich kurz, das wars mit Laberei. Nun die ganzen restlichen Fotos:
18.02.2007 um 14:41 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Das war wieder ein Abend mit Freunden, auf den ich lange warten musste. Seit November habe ich meine “Rock ‘n’ Roll-Leute” nicht mehr gesehen gehabt und war froh, das es beim Live-Konzert der Berliner Rockabilly/Jive-Band “RAY COLLINS HOT CLUB” zu einer unerwarteten Reunion kam.
Alles fing damit an, das mich mein guter Freund Hannes, den ich durch den Country Bop Ende Oktober 2006 inoffiziell kennengelernt hatte und wenig später erst offziell richtig getroffen hatte (ich berichtete), fragte, ob ich an dem Wochenende schon was vorhabe. Hatte ich nicht. Also wollte ich mit hin. Obwohl mich die Aussicht, das Hannes tanzen wollte und ich überhaupt nicht tanzen kann und er sich ne Tanzpartnerin gesucht hatte vorher, ein bisschen abgeschreckt hat. Aber nungut. Ich bereue nicht, das ich doch hingegangen bin.
Julia
Oli
Nachmittags war ich noch mit den Vorbereitungen für den Abend beschäftigt, sprich Haare waschen und so ein Kram. Während ich noch klatschnasse Haare hatte klingelte ein paar Mal das Handy und das Festnetztelefon. Nun gut, dachte ich mir, das wird wohl warten können bis die Haare nicht mehr tropfen. Aber dann siegte doch die Neugierde und ich trippelte dann doch zum Telefon. Ich erwartete Hannes an der andren Leitung, doch es meldete sich eine liebliche, wohlbekannte weibliche Stimme: meine JULIA!
Frankie und Oli
Mike und Frankie
Sie fragte mich, ob ich heute Abend schon was vorhatte. Noch bevor sie den Satz zu Ende sprach, brach mir schon das Herz. Ich hatte doch schon was vor, mit Hannes… Aber nur gut, das ich sie gefragt hatte, was sie den vorgehabt hätte. Sie meinte, sie würde zum Konzert von Ray Collins in der irischen Kneipe Mc Cormacks Ballroom in der Leipziger Südvorstadt gehen wollen, gemeinsam mit ihrem Mann Frankie. Mir ist vor Schreck fast das Telefon heruntergefallen. Das erste, was ich voller Begeisterung in den Höre jodelte, war “BINGO! Da wollte ich doch auch hin!” Welch lustiger Zufall.
RAAAYYYYYYY!
Vorhang auf…und los gehts!
Um Sieben bin ich dann losgefahren, die Kneipe ist gut gelegen für den öffentlichen Personennahverkehr, direkt dort ist eine Haltestelle, nur einige Straßen von meinem Büro entfernt. Hannes warnte mich bereits Wochen vorher davor, das als er das erste Mal dort war, ein paar Mal an der Eingangstüre vorbeigelaufen ist. Ich fand es zwar recht schnell, aber zu meiner Verwunderung war die Türe abgeschlosse. Wasn das für ne Scheisse, dachte ich mir. Also gut, ich rief Hannes an, der aber nich an sein Telefon ging und dann wurde ich richtig panisch. Doch dann stand er auf einmal vor mir, mit schickem neuen Hemd und ich war sehr erleichtert.
Mit breitem Grinsen fragte er mich, ich solle mal raten, wer denn noch da sei. Ich ahnte, das er ebenfalls Julia und ihren Mann Frankie, den Weltstar meinte. Wir drängten uns durch die jetzt schon enormen Menschenmassen und ich drang dann an der Bar zu meiner Kleinen durch. Die Welt hatte uns wieder. Auch Oli, Mike und Elli waren da, Eddie und Frau ebenfalls. Es wurde noch Musik vom Band gespielt und die Leute tanzten Rock ‘n’ Roll und Swing, glaube ich. Sehe ich etwa so aus, als kenne ich mich damit aus? Na also. Also bitte keine weiteren Fragen.
Nachdem ich eine Weile mit Julia abhing, und Hannes in der andren Ecke der Kneipe sah, bekam ich ein superschlechtes Gewissen, und ging wieder zu ihm, wo ich erstmal seiner Familie und einer Bekannten vorgestellt wurde. Wir gingen dann erstmal einen Happen essen. Also vielmehr die anderen, ich genehmigte mir 2 Gläser Erdbeersaft *yummy*. Danach suchte ich wieder Julia auf, die mich mit breitem Grinsen fragte, was ich denn in der Zwischenzeit getrieben hätte *lol*. Tzes. Immer diese Hintergedanken. Ich hab nichts gemacht.
Bald gings dann auch los mit der Livemusik, der Vorhang öffnete sich und ein breites Grinsen mit Saxophon in der Hand präsentierte sich dem zahlreichen Publikum. Der Eintritt war kostenlos, dementsprechend voll war es dann auch. Bewegungsfreiheit gleich NULL. Die Musik gefiel mir sehr gut. Ich hatte zwar ein bisschen was andres erwartet, aber so war es dann schon sehr schön, da ich diese Art von Ray Allen und Co kannte, die ich ja auch ebenfalls sehr geil finde.
Das ist tatsächlich…
der Casi!
Sehr schön fand ich, als jemand zu hören bekam, das sich unser aller Liebling Ray Allen zu uns nach vorne kämpft. In der Menschenmasse jemand bestimmtes zu finden – nahezu unmöglich. Und so sah es unser Mike als angemessen und erforderlich, wie ein armer Irrer nach hinten zu brüllen “RAYYYYYYYYYY!” und alle anderen machten mit. Ich hätte ja auch mitgemacht, aber ich war zu sehr damit beschäftigt, mir einen abzulachen. Weil ich das einfach so urkomisch fand wie Mike auf einmal rumbrüllte. Ich hätte eine Tonaufnahme machen sollen. Ein Dokument für die Ewigkeit. Mist, verdammt. Er hat uns dann übrigens gefunden, falls sich das einer von euch noch fragen sollte ^^
Ich stand relativ weit vorne in der Mitte, zum Tanzen war kein Platz da, was einige aber trotzdem nicht davon abgehalten hat, wie ein “leicht” besäuselter Casi und Janglers-Bassist Oli. Irgendwann verschwanden dann Julia und Frank ohne Vorwarnung, was ich ehrlich gesagt nicht besonders toll fand. Da der Platz zum Tanzen quasi nicht vorhanden war – gut, ich kann eh nicht tanzen, aber das ist erstmal nebensächlich – so konnte ich mich mit den beiden dann nicht mal im Rahmen unserer Möglichkeiten unterhalten, oder lustige Schnappschüsse machen die man den beiden zeigen kann und man sich dann gemeinsam amüsiert. So stand ich dann hinter dem großen Mike, der mir dann auch sämtliche Sicht zunichte gemacht hatte, aber als es dann wirklich zu viel wurde, sagte ich Mike und Elli kurz Bescheid und quetschte mich dann wieder vor zu Hannes, der am Rand der Tanzfläche in Sachen Drängeln und Schubsen verschont geblieben war.
Dort verbrachte ich fotografierend und filmend den Rest des Auftritts. Als Hannes’ Eltern dann gehen wollten und er während des Abendessens ungefragt (und ich glaube auch eher ungewollt) als Fahrer bestimmt wurde, ebenfalls mit rausmusste, drängelte ich mich mit raus, um mich gebührend zu verabschieden. Im Nachhinein frage ich mich, ob es vielleicht besser gewesen wäre, mich drinnen zu verabschieden, denn an ein Wiederreinkommen war nicht zu denken. So verpasste ich die Zugabe und wartete draußen an der Türe zum “Tanzsaal”. Nach dem Auftritt stürmten die Menschenmassen hinaus und ich scannte regelrecht jede Person, ob denn Julia und Frank dabei sind, die ich ja dann seit Mitte des Auftritts nicht wiedergesehen hatte, als sie sich verzogen haben.
Als Mike rauskam und er meinte, Julia und Frank seien noch vorne, wollte ich auch rein. Da standen die beiden auf einmal wieder vor mir, heilfroh, das man sich wiedergefunden hatte. Nach einer Verabschiedung von Mike und Elli (von Ray hab ich mich leider nicht verabschieden können) wurde ich noch von Julia und Frank heimgefahren, vielen Dank dafür. Ich war kurz vor halb 1 wieder zu Hause. Wäre ich auswärts gewesen wenn Ray oder Julia selbst einen Auftritt haben, hätte ich nicht mit einem Zubettgehen vor 3 oder gar 4 Uhr Nachts rechnen können.
Es war ein sehr schöner, wenn auch sehr bewegungsfreiheitsarmer Abend mit meinem guten Freund Hannes, seiner Familie und vielen alten Bekannten, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte.
Der Abend ist überstanden, nun freut man sich allerseits auf den 24. März, wenn Juliet and the Janglers hier in Leipzig einen Auftritt haben, und ganz großes Kino wird natürlich der 21. April in Geithain, wenn Ray Allen wieder das Haus rockt und die “Gang” wieder zusammen ist. Und ich sage euch, Leute: Ich werde da sein. Mit Kamera selbstverständlich.
11.02.2007 um 19:58 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Nach 4 ausschließlich “DEUTSCHLAAAAAAAAAAAAAND!”-lastigen Beiträgen in meinem Blog, mal etwas nicht so patriotisches, aber trotzdem positives.
Ich habe gestern, zum Samstag, bei meiner Freundin Ines wieder mal beim Umzug geholfen. Das hieß: Frühs um 7 aufstehen, ab um 8 Kisten schleppen, auf den Knien rumrobben, Möbel aufbauen, Aufräumen, zeug sortieren und nicht zu letzt: dreckig machen. Nach nur etwa 6 Monaten, die Ines in ihrer Wohnung gehaust hatte (ich berichtete), bot ich erneut meine Umzugshilfe an. Die Umzugs-Connection war im Großen und Ganzen die selbe, bis auf wenige Personen. Anstrengend wars, aber ich hab gern geholfen. Denn ich würde das selbe auch von meinen Freundin erwartet, die selbstverständliche Hilfe wenn man gebraucht wird.
Ein weiteres Erfolgserlebnis erlebte ich ebenfalls gestern, zum spätend Abend kurz bevor ich ins Bett wollte. Mir wollte die Melodie eines älteren ProSieben-Sommerhits nicht mehr aus dem Kopf. So googlete ich noch ein bisschen deswegen, fand aber leider nichts. Resigniert gab ich für den Abend auf und schrieb eine E-Mail an ProSieben. Mir fiel aber ein, das ich noch ein anderes Lied wie verrückt suche, seit ich mit meinen Eltern beim Sonntagsbowling war. Ich suchte schon die ganze Zeit danach, aber so warf ich eben nochmal sämtliche Suchmaschinen an und fand den Song tatsächlich: SECRET SERVICE – TEN O’CLOCK POSTMAN.
Es ist geschafft, das erste Spiel im turnierlosen Länderspieljahr 2007. Nach der WM ist vor der EM. Und in diesem Jahr erwarten uns so einige interessante Begegnungen, unter anderem noch mit Tschechien, Rumänien, Dänemark, Slowakei, San Marino, Wales, Irland und Zypern. Diesmal war das Spiel
DEUTSCHLAND – SCHWEIZ
an der Reihe. Unsere Schweizer Freunde sind nächstes Jahr die Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft 2008.
Ein Augenschmaus (wie das Spiel gegen die Slowakei zum Beispiel) war es zwar nicht, ganz stimmig war es noch nicht, aber es blieb trotzdem meistens spannend und mit 3 Toren durch Rückkehrer Kevin Kuranyi (1:0, 7. Minute, spielt für Schalke 04), National-Debütant Mario Gomez (2:0, 30. Minute, spielt für Vfb Stuttgart) und WM-Held Torsten Frings (3:0, 66. Minute, spielt für Werder Bremen) wurden wir belohnt.
Große Überraschung des Abends war die neue Sturmspitze, da Lukas Podolski gesperrt wurde für 2 Testspiele und Miro Klose verletzt ist. Mario Gomez und Kevin Kuranyi mischten den Schweizer Sechzehner auf. Als neue Alternative zum höllischen Sturmduo Miroslav Klose und Lukas Podolski haben sich die beiden sehr wohl bewährt, bzw. eine beeindruckende Leistung gezeigt.
Große Enttäuschung des Abends war definitiv Bastian Schweinsteiger. Was war denn los, Schweini? Nun gut, bei den Bayern läufts im Moment gar nicht gut, Oliver Kahn äußerte sich heute erst der Bild-Zeitung gegenüber mit den Worten “Wir laufen teilweise herum wie Freiwild”. Rumms! Ich hoffe, er wird seine Form wieder finden. Ironisch ist, das der Endstand des Spiels, 3:1, auch der Endstand unseres letzten WM-Spiels gewesen ist, das Spiel um Platz 3 am 8. Juli 2006 gegen Portugal, durch das wir zum Weltmeister der Herzen wurden und somit unsterblich. Schweini war damals an allen 3 Toren beteiligt, 2 davon hat er selbst geschossen (das andere war ein Eigentor).
Leider konnte ich weder bei MyVideo, YouTube oder Google Video eine Zusammenfassung der Tore finden, so bleibt mir nicht weiteres übrig, als euch einen Link zur DFB-Webseite zu geben. Hier findet ihr ein VIDEO!.
Ich zähle währenddessen erneut bis zum nächsten Länderspiel herunter. Bis zum EM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien am 24. März sind es noch genau 44 Tage. Aber wie gut, das heute die DVD von “Deutschland. Ein Sommermärchen” erschienen ist. Ich hole mir die DVD und schaue mir dann nochmal voller Genuss den Blick zurs Schlüsselloch der deutschen WM-Helden an.
04.02.2007 um 20:26 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Ich muss sagen, der Poldi hat sich länger gehalten als sonst irgendein Wallpaper bei mir zuvor. Die WM ist Geschichte und hat Geschichte geschrieben, der WM-Film “Deutschland. Ein Sommermärchen” reiht sich ein in meine Lieblingsfilme doch es wurde mal wieder Zeit für etwas neues.
Als ich neulich auf die DFB-Webseite ging, um mich zu informieren, wen Bundestrainer Joachim “Jogi” Löw für das Länderspiel am kommenden Mittwoch nominiert hat, traf mich fast der Schlag: Eine neue Webseite! Gleich schaute ich mich um, aber ich war sofort angetan von der neuen Wallpaper-Sektion! Das hat mir so sehr gefehlt bei der alten Webseite. Hier das Ergebnis, ich hatte das Bild noch ein bisschen nach meinen Wünschen bearbeitet:
Ist das nicht toll? Meine Jungs, awwww, wie gern ich die doch hab :]