Monatsarchiv für Januar 2007
15.01.2007 um 21:35 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Es ist wirklich unglaublich. Ich hatte zwar beim BossHoss Fotocontest neulich nicht gewonnen, wo man 2 Konzerttickets und ein Meet & Greet mit der Band gewinnen konnte, aber ich hoffte darauf, das die besten Fotos irgendwann veröffentlicht werden. Das ist heute glücklicherweise geschehen.
Ganz unbefangen klickte ich deren Webseite an und sah einen relativ neuen Newseintrag der da hieß “YOUR FAVOURITE SHOTS !” Also schnell angeklickt und was sah ich: Die Top 50 der eingesandten Fotos, und das waren HUNDERTE! Und ich freute mich sehr zu sehen, das eines meiner 5 eingesandten Bilder mit dabei war:
Ich freu mich wie blöd. Wenigstens ein kleines Trostpflaster, das ich den Contest nicht ganz gewonnen hatte. Ich hatte diese Bilder hingeschickt: Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4 und das oben eingefügte.
Und nochmal: YEEHAW!
15.01.2007 um 20:49 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Mit 3 Tagen Verspätung ist er nun da, der Artikel zum diesjährigen Neujahrsumtrunk mit der Firma. Oder vielmehr: mit unsrer Firma als kleines Anhängsel der großen Leipziger Heizungsfirma Wegener GmbH. Wie schon vor einem Jahr traf man sich in der Bowlingbahn Markkleeberg mit anschließendem Büffet.
Spaß hats diesmal wieder sehr gemacht. Ganz besonders, da dies der erste Neujahrsumtrunk mit halbwegs professioneller Kamera war. Ich fing zwar erst spät mit dem Knipsen an, aber dafür holte ich im Verlauf des Abends ordentlich auf.
Und ich musste natürlich wieder in ein Fettnäpfchen treten. Wir bekamen schon vor einer ganzen Weile die Einladungen für den Freitag Abend… Es stand 18 Uhr bis 20 Uhr Bowling drauf, danach Büffet. Dummerweise habe weder ich, noch irgendein andrer Mitarbeiter von uns, nochmal draufgeschaut. Ich bin leider von 19 Uhr ausgegangen. Was zur Folge hatte, das meinetwegen alle fast eine Stunde zu spät kamen. Wie dumm. Naja, kann man leider nicht mehr ändern.
Ines wollte ich mitnehmen, da ich weder einen Lebensgefährten noch einen Ehemann habe. Also wollte ich,das meine Pump-Kumpanin mal dem Baby-Alltag entfliehen kann und ein bisschen Spaß hat. Sie kam zu mir ins Büro, von wo aus wir direkt zur Bowlingbahn fuhren. Dort angekommen legten wir dann schon los, der Rest, der aus Cheffe mit Freundin und unserem Kollegen Peter bestand, kam erst später leider. So sammelten Ines und ich schon Punkte.
Ines war leider – wie befürchtet – ein bisschen besser als ich. Aber ich war auch nicht übel. Ich habe einige Strikes und ganz viele Spares gemacht. Peter fing zwar erst später auf unsrer Bahn an, holte uns aber gegen Ende schon fast wieder ein. Ärmlicher Verlierer des Abends war Cheffe. Eine Runde Mitleid bitte.
Nach dem Bowling gabs wie gewohnt was zu Essen: leckre Sachen, sag ich euch! War richtig super. Letztes Jahr war zwar noch besser, aber das macht ja nichts. Ebenfalls wieder arm dran war schon wieder Cheffe, der eine Magen-Sache auskurieren musste und daher an dem Abend nichts essen konnte. Was mir aber wirklich ernsthaft für ihn leid getan hat.
Da wir nicht den ganzen Abend rumsitzen und labern wollten, schlug ich vor, noch ne Runde Billard zu spielen. Die gabs dann gottseidank dann auch noch gratis, dank Cheffe, dessen Mutter Geschäftsführerin der großen Heizungsfirma ist. Und so spielten Ines, Cheffe, Peter, Matthias und Ich noch eine Runde Billard. Spaß hats gemacht, auch wenn ich wahnsinnig schlecht war. Ich wär gern so gut wie die Billard-Profis auf EuroSport. Aber was will man machen..man kommt ja zu nichts.
Gegen Mitternacht brachen wir dann alle auf, es ging wieder nach Hause. Kollege Peter war noch so nett, und hat mich und Ines noch nach Hause gefahren, und das obwohl er ganz woanders wohnt. Danke an der Stelle nochmal!
Ich freu mich jetzt schon auf den nächsten Neujahrsumtrunk, den ich hoffentlich immernoch in meiner Firma, feiern kann. Ich nehme mir vor, bis dahin besser bowlen zu können.
08.01.2007 um 20:30 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Mich hatte es am Wochenende, bzw. hauptsächlich am Samstag ordentlich niedergestreckt. Mein geplanter Abend mit meiner Freundin Julia bei einem Auftritt der Wildwood Boys in Werdau fiel ins Wasser, weil mich böse Zahn- und Halsschmerzen plagten. Wieviel Pech kann man eigentlich haben? Da ist mal ein einziges Wochenende, wo man eine gratis Hin- und Rückfahrgelegenheit hat, und dann wird man zum im Bett bleiben verdammt. Wirklich ärgerlich, das könnt ihr mir glauben.
Bleibt nur noch das hoffen auf den 19. Januar, wenn hier in Leipzig wieder was ist oder dann eben mal schauen, was sich drüben in Zwickauer Landen so ergibt.
04.01.2007 um 22:44 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
5 Jahre können verdammt lange dauern oder auch wie im Fluge vergehen. In der 5. Klasse stöhnte ich: “Erst in 5 Jahren hat die Scheisse ein Ende”, aber das ich mich schon vor 5 Jahren bei der Giga-Community angemeldet habe, kommt mir ganz unwahrscheinlich vor. So ist es aber.
Es war der 4. Januar 2002. Informatik-Unterricht in der Schule. Die letzten 10 Minuten der Schulstunde, der Lehre hatte keinen Bock mehr. Surf-Erlaubnis, also bin ich bei Giga gelandet, wo ich einige Monate zuvor die 100. Sendung von der Show “Giga Games” (täglich 22 bis 0 Uhr) im Fernsehen gesehen hatte, ein Abkömmling der normalen Show (täglich 15 bis 18 Uhr). Ich mochte diese Show, in der neue PC-, Konsolen- und Browsergames vorgestellt und getestet wurden. Und so meldete mich an jenem Tag in der Community an. Was ich damit angerichtet hatte, konnte ich in den ersten 10 Minuten als Giga-User noch nicht ahnen.
Zu dem zeitpunkt hatte ich noch kein eigenes Internet. Wenn ich ins Internet wollte, musste ich das entweder im Informatik-Unterricht tun, oder ich bin in die Stadtbibliothek gegangen, was ich dann fast 2 Monate lang jeden Tag gemacht hatte. Das eigne Internet bekam ich erst im April 2002, wo ich meinen Eltern 2 Monate hintereinander eine 400 Euro Telefonrechnung bescherte, da es nur ein Modem-Anschluss mit Normal-Tarif war. Ich gelobte zwar, das ich “nur 2 Stunden am Tag surfe, versprochen Mama!”, aber daraus wurden wegen des Chats, den ich dauernd besuchte, immer mehr bis ich irgendwann nur noch vor der Keule saß und chattete.
Das wurde meinen Eltern zu viel und sie gaben mir endlich meinen Willen: Meine DSL Flatrate. Surfen, bis der Arzt kommt. Oder bis meine Mutter von Nachtschicht nach Hause kam und mir nur eine Internetadresse mitteilte: www.ab-ins-bett.de – Wie wahr. Der Sommer kam und ich verbrachte die meiste Zeit im Giga-Chat. Nur wenig Zeit opferte ich dem Lernen für die Abschlussprüfungen der Realschule. Ich kannte viele Leute im Chat und hatte meinen Spaß mit denen. Dort lernte ich auch Jungs kennen, mit denen ich fest zusammengekommen bin. Ob das jetzt gut war, man kann sich drüber streiten.
Als ich mit meinem ersten Freund zusammenzog, schwand die Verbindung zu Giga dahin, oder vielmehr, die Lust dort zu chatten. Auch danach ist die Freude daran nicht wiedergekehrt. Aber die Verbindung zu manchen Freunden blieb erhalten. So habe ich zum Beispiel heutzutage immernoch oder wieder Kontakt zu alten Giga-Chattern, die mich im Chat-Jahr 2002 begleitet haben. Manche Freundschaften gingen über das bloße Chatten hinaus. So traf ich mich mehrmals mit einer Chatterin, wir verstanden uns immer, das hat sich bis heut nicht geändert. Nur gesehen haben wir uns schon länger nicht mehr.
Ich erinnere mich noch an viele Sachen… von wem ich meine ersten Superuser-Rechte bekommen habe, das meine Friendsliste mal voll war und ich keine neuen Friends hinzufügen konnte. Alle paar Sekunden blinkte unten die Statuszeile “Giga-Friend XY hat soeben die Community/den Chat betreten”. Ich erinnere mich an meine Chat-Hochzeit, die damals wohl fast jeder gemacht hatte, an die User, die mich so belöffelt haben das ich zu nem VIP gehen musste, an die Schwärmereien über die Netzreporter (die Moderatoren der Sendung), an meinen Herzschlag, als eine Frage von mir ON AIR an den anwesenden Gast gestellt wurde, es ist SO VIEL hängen geblieben.
Meine Zeit bei Giga ist übrigens richtungsweisend, wenn nicht sogar entscheidend für meinen Weg zum Webdesign gewesen. Viel zu erzählen hatte ich schon immer. Man schlug vor, das ich doch ne Webseite bei Beepworld machen sollte. Die Webseite wurde so groß und unübersichtlich, das eine “ordentlich programmierte” (für meine damaligen Verhältnisse), hermusste. Und da hatte ich Spaß dran – und das hat sich in den letzten Jahren auch nicht geändert. Nun arbeite ich fest angestellt als Webdesignerin – angefangen hats mit ner Seite bei Beepworld: Die offizielle Simpsonologenpage.
Diesen Beitrag widme ich meinem alten Freund Simon. Unsere Zeit wird kommen.
04.01.2007 um 21:17 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Kein Leipziger kann es leugnen: Wir haben ein eng verbündetes Netzwerk von Feuerteufeln hier in Leipzig. Von A bis Z, zwischen Anger-Crottendorf und Zweinaundorf, hat es im letzten Jahr etwa 220 Brände gegeben, die alle auf Brandstiftung beruhen. Von ungeklärten Ursachen hat man bei der Anzahl abgesehen.
Und auch obwohl mehrere Brandstifter, die das Zündeln sogar zugaben, bereits festgenommen worden sind, geht die Brand-Serie 2007 weiter.
Es ist Dienstag, der 2. Januar 2007. Mein Fernsehabend mit Extreme Activity, Desperate Housewives und Greys Anatomy ist durch, ich schalte die Glotze aus und bewege mich wieder in Richtung Rechner. Da klingelt das Telefon. Nanu, so spät, dachte ich, es war ja schon 23:15 Uhr, da war meine Mutter dran. Sie bat mich, aus dem Fenster zu sehen. Dort sah ich in ein paar Metern Entfernung ein Haus in Flammen stehen. Ich ließ sofort alles stehen und liegen und rannte zu meiner Mutter rüber, die einen 1 A Ausblick auf das Geschehen hat, natürlich in sicherer Entfernung.

Da hat doch tatsächlich gestern Nacht ein leerstehendes Haus gebrannt. Der komplette Dachstuhl stand trotz Feuerwehr UND leichtem Regen in Brand. Nochmal richtig Action zum Dienstag Abend. Als rasende Reporterin knipste ich das Geschehen natürlich, konnte aber nicht bis zum Schluss bleiben. Nach einer halben Stunde war ich wieder zu Hause. Und als ich halb 1 ins Bett gehen wollte, brannte es immernoch. Ich las dann am nächsten Tag folgendes in der Zeitung:
Leipzig. Die Serie von Brandstiftungen in Leipzig setzt sich im neuen Jahr fort. Nach Angaben der Polizei zündeten unbekannte Täter in der vergangenen Nacht gegen 23 Uhr den Dachstuhl eines leer stehenden Wohnhauses in der Lange Straße/Ecke Kreuzstraße östlich der Innenstadt an. Schnell breiteten sich die Flammen auf einer Fläche von 60 mal 20 Metern aus und griffen bis auf der Erdgeschoss über. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Benachbarte Gebäude seien nicht beschädigt worden.
Um Vandalismus vorzubeugen, waren Fenster und Türen vor längerer Zeit durch den Eigentümer zugemauert worden. „Die Brandstifter haben Zugang durch einen ehemaligen Hintereingang gefunden“, sagte Polizeisprecherin Diana Voigt gegenüber LVZ-Online. Die von der Ludwig-Erhard-Straße aus zugängliche Tür des U-förmigen Gebäudes sei durch wild wachsendes Unkraut verdeckt gewesen und damals bei den Sicherungsarbeiten offenbar übersehen oder später wieder aufgebrochen worden.
“Der Brand war gegen 2.40 Uhr unter Kontrolle”, sagte Feuerwehrsprecher Joachim Petrasch. Die Löscharbeiten mit insgesamt zwölf Fahrzeugen seien an dem dreistöckigen Haus schwierig gewesen, weil das Feuer nur von aussen über Leitern bekämpft werden konnte. “Bei dem leerstehenden Haus ist es wegen der Einsturzgefahr zu riskant gewesen, die Kameraden nach innen zu schicken”, erklärte Petrasch. Einzelne Glutnester hätten sich am Morgen mehrfach entzündet. Zuletzt habe die Feuerwehr gegen 9 Uhr noch einmal am Dachstuhl nachgelöscht. Die Höhe des Schadens ist noch unklar.
2006 wurden etwa 200 Brandstiftungen in Leipzig registriert. Beim bislang folgenschwersten Feuer waren Ende Oktober zwei Menschen in der Reudnitzer Sigismundstraße ums Leben gekommen.
Ende Dezember waren vier Verdächtige festgenommen worden. Sie sollen kleinere Brände gelegt haben. Nach einem dieser Feuer musste eine 52-jährige Pflegerin mit einer Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt werden.
Quelle: LVZ-online.de
Was sind das nur für Menschen, die aus purem Spaß an der Langeweile Häuser anzünden? Bald sind keine mehr da, dann machen die bestimmt auch vor bewohnten Häusern nicht Halt. Das macht mir irgendwie sehr viel Angst.
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