Ich war heute Nachmittag mit meinen Eltern und meinem Bruder beim Familienbowling im nur wenige Minuten weit entfernten Bowlingtempel Leipzig. Bei 10 Euro pro Bahn die Stunde inklusive Leihschuhe wollten wir den Pins das fürchten lehren.
Die erste Überraschung des Tages: Als wir uns bei der Mitarbeiterin meldeten, das wir 2 Stunden bowlen möchten, grinste mich ein bekanntes Gesicht an. Ich wusste, ich kenne sie, und hatte auch ne Vermutung, aber die wollte ich noch nicht laut aussprechen. Als sie uns bat, unsren Familiennamen zu nennen, taten wir das und sie sagte “Ach, stimmt ja” und grinste mich an. In dem Moment wusste ich es: Sandra. Wir waren zusammen in der Schule.
Und so bowlten wir gemütlich unsere 2 Stunden durch, ich war richtig gut. Na schön, ich hatte schließlich auch geübt am 16. Dezember und am 12. Januar dieses Jahr, als ich einmal mit Freunden und dann mit der Firma beim Bowlen war. Ich gewann jede Runde im Einzeldurchgang und war dann auch am Ende die Siegerin. Gott, bin ich stolz! Ich habe sogar meinen Papa abgehängt, der ein sehr guter Bowler ist.
Aber ganz zufällig war mein Sieg nicht. Klar, ich war in guter Tagesform und hatte erst vorletzten Freitag das letzte Mal gebowlt. Aber ich hatte die Kugel 10. Für die einen ist das weit hergeholt, aber ich erkläre es euch: Die Nummer 10 ist die Trikotnummer von Nationalspieler Oliver Neuville, der beim Spiel gegen Polen in der letzten Sekunde das Entscheidungstor machte. Das war an meinem 20. Geburtstag. Ich wartete heute fast vergeblich auf einen einzigen Strike, doch bei meinem allerletzten Wurf hat es geklappt. Zufall? Da kann man sich jetzt streiten.
So, Spaß hats gemacht, gehe bestimmt jetzt mal etwas öfters zum Bowling, damit ich beim nächsten Neujahrsumtrunk mit der Firma auch mal richtig abräume.















