23.01.2007 um 20:17 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Kalt ists geworden in deutschen Landen… seit dem schweren Orkan “Kyrill”, der uns vergangenen Donnerstag heimgesucht hat, herrschen in Deutschland sehr tiefe Temperaturen. Zumindest für diesen Winter, denn wie ihr ja bestimmt mitbekommen habt, ließen die winterlichen Temperaturen bisher zu wünschen übrig. Bis zu 15 Grad Celsius waren keine Seltenheit… Aber jetzt ist der Winter voll da, mit 10 Grad unter 0.
Die Umstellung fällt sichtlich schwer… Ich bin zwar schon die ganzen letzten Wochen dick eingepackt, aber da man sich an die warmen Wintertemperaturen gewöhnt hat, friert man jetzt richtig dolle. Zum Glück hab ich aber noch meine Bommelmütze.
23.01.2007 um 19:40 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Ich bin seit gestern Nachmittag dem neuen Gehäuselüfter meines Chefs hilflos ausgeliefert. Cheffe, der neben mir sitzt, hat einen kleinen Shuttle-PC aufm Tisch stehen, und er hat einen neuen Lüfter.
Da sind epileptische Anfälle vorprogrammiert… Mal schauen, wie lange ich das aushalte…
21.01.2007 um 15:57 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Ich war heute Nachmittag mit meinen Eltern und meinem Bruder beim Familienbowling im nur wenige Minuten weit entfernten Bowlingtempel Leipzig. Bei 10 Euro pro Bahn die Stunde inklusive Leihschuhe wollten wir den Pins das fürchten lehren.
Die erste Überraschung des Tages: Als wir uns bei der Mitarbeiterin meldeten, das wir 2 Stunden bowlen möchten, grinste mich ein bekanntes Gesicht an. Ich wusste, ich kenne sie, und hatte auch ne Vermutung, aber die wollte ich noch nicht laut aussprechen. Als sie uns bat, unsren Familiennamen zu nennen, taten wir das und sie sagte “Ach, stimmt ja” und grinste mich an. In dem Moment wusste ich es: Sandra. Wir waren zusammen in der Schule.
Es räumten ab…
Bruder Matthias
Und so bowlten wir gemütlich unsere 2 Stunden durch, ich war richtig gut. Na schön, ich hatte schließlich auch geübt am 16. Dezember und am 12. Januar dieses Jahr, als ich einmal mit Freunden und dann mit der Firma beim Bowlen war. Ich gewann jede Runde im Einzeldurchgang und war dann auch am Ende die Siegerin. Gott, bin ich stolz! Ich habe sogar meinen Papa abgehängt, der ein sehr guter Bowler ist.
Mama
und Papa
Aber ganz zufällig war mein Sieg nicht. Klar, ich war in guter Tagesform und hatte erst vorletzten Freitag das letzte Mal gebowlt. Aber ich hatte die Kugel 10. Für die einen ist das weit hergeholt, aber ich erkläre es euch: Die Nummer 10 ist die Trikotnummer von Nationalspieler Oliver Neuville, der beim Spiel gegen Polen in der letzten Sekunde das Entscheidungstor machte. Das war an meinem 20. Geburtstag. Ich wartete heute fast vergeblich auf einen einzigen Strike, doch bei meinem allerletzten Wurf hat es geklappt. Zufall? Da kann man sich jetzt streiten.
Go, Mommy!
Altes Ehepaar
So, Spaß hats gemacht, gehe bestimmt jetzt mal etwas öfters zum Bowling, damit ich beim nächsten Neujahrsumtrunk mit der Firma auch mal richtig abräume.
19.01.2007 um 20:09 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Es gibt wo keinen in Deutschland, der von dem großen Sturm der letzten Nacht nichts mitbekommen hat. Flächendeckend hat der Orkan “Kyrill” die deutschen Lande heimgesucht und dabei eine Spur des Chaos und der Verwüstung hinter sich hergezogen. Er forderte in nur einer Nacht 10 deutsche Todesopfer.
Experten sprechen vom schlimmsten Sturm seit 4 Jahren, der auch als einer der schlimmsten der letzten 20 Jahren in die Geschichte eingeht. Kyrill fand seinen Weg auch schnell zur freien Internet-Enzykolpädie WIKIPEDIA, wo folgendes zu lesen ist:
Kyrill (['kɪrɪl] [3], vom griechischen „der Herrliche“) ist der Name eines Orkans, der in Böen Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h erreichte und am 18. und 19. Januar 2007 das öffentliche Leben in weiten Teilen Europas beeinträchtigte. Er forderte bisher mindestens 43 Todesopfer[4] und führte zu erheblichen Sachschäden sowie zur vorzeitigen Schließung von Schulen und Universitäten. Außerdem kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, da Fähren nicht fuhren, Flüge gestrichen, Autobahnen gesperrt und der Bahnverkehr in großen Teilen Deutschlands eingestellt werden mussten, so dass zehntausende Passagiere betroffen waren.
Ich bekam den Orkan natürlich ebenfalls zu spüren. Aber gott sei Dank nicht so schlimm wie manch andere in Deutschland. Bereits Tags zuvor hörte ich von einem Orkan, machte mir aber keine weiteren Gedanken. Erst als am frühen Nachmittag mein Kollege im Internet per Live-Stream die Nachrichten einschaltete, wurde uns allen langsam klar, das da was Größeres auf uns zukommt. Ich ging diesmal zeitiger mit dem Agentur-Hund Kito Gassi, während ich gegen 16 Uhr alle paar Minuten einen Blick in den Sturm-Liveticker der Bildzeitung sowie auf die Webseite der Unwetterzentrale warf.
Gegen halb 5 kam dann die Anweisung von ganz oben, sofort das Zeug zusammen zu packen und nach Hause zu gehen. Dort, wo die Anweisung herkam, wurden die Mitarbeiter bereits am frühen Nachmittag heimgeschickt, in vielen Orten Deutschlands war in den Schulen bereits am Vormittag Schicht im Schacht.
Und so war ich dann zu Hause, rief meine Eltern an um ihnen mitzuteilen das ich nun zu Hause bin. Dort sagte mir mein Vater erstmal, das meine Mutter noch draußen ist, ich bin fast blöd geworden. Ich verbrachte den Abend mit unruhigem Blick nach draußen und mit einem zweiten Blick auf den Fernseher, wo fast durchgängig nur die Nachrichten liefen. Auf VOK lief der Film “Apollo 13″, den ich noch nicht gesehen habe aber immer schonmal sehen wollte..aber angesichts des Sturms hatte ich dafür keine Konzentration. Außerdem erschien es mir unpassend, während eines Horror-Sturms einen Katastrophenfilm zu schauen. Da macht man sich nur verrückt.
Meine Wohnzimmerfenster zeigen direkt in Richtung Westen – wie unpassend, denn der Wind kam direkt aus Westen. Der drückte in sehr starken Böen an die Scheiben, der Regen prasselte. Ich hielt es natürlich für unbedingt nötig, ein paar mal meinen Nischl (für alle Nicht-Sachsen: meinen Kopf) in den Wind rauszuhalten. Woah, Jesus!
Was mich so beunruhigt hat, ist die Tatsache, das ich einen Freund in Nordrhein-Westfalen nicht erreichen konnte.. Ich bin fast blöde geworden. Zum Glück stand mir meine Freundin Carina bei, die mich davon abhielt, durchzudrehen vor Panik. Wisst ihr, wenn man 5,6 Mal jemanden versucht anzurufen, der grade dort wohnt, wo der Sturm am schlimmsten wütet, dann gerät man sehr wohl in Panik!
Gegen Mitternacht war ich dann bereit zum Einschlafen. Auf der Ostseite, der Seite der anderen windschützenden Plattenbauten drückte der Wind glücklicherweise nicht so sehr und ich bin ganz normal eingeschlafen. Eine erste Bestandsaufnahme am nächsten Morgen, der obligatorische Blick aus allen Fenstern, zeigte mir, das Leipzig nahezu ohne Schäden davon gekommen sein muss.
EDIT:
Der Titel “The Storm Is Over Now” kommt von dem gleichnamigen Song von R.Kelly.