Packstation. In gewisser Weise.
Was ich für ein Aufgebot an Briefumschlägen, Postkartons und Briefmarken habe, es ist unglaublich.
Und ja, ich weiß, das eine Packstation eigentlich was anderes ist. Ich fand den Namen einfach nur so zutreffend.
Was ich für ein Aufgebot an Briefumschlägen, Postkartons und Briefmarken habe, es ist unglaublich.
Und ja, ich weiß, das eine Packstation eigentlich was anderes ist. Ich fand den Namen einfach nur so zutreffend.
Es ist schon eine ganze Woche her und ich habe euch das einfach vorenthalten. Ich bin untröstlich.
Ich hatte ja gesagt, das ich mit dem Gedanken spiele, mir ein zweites BossHoss-Konzert in Erfurt am 13. Dezember anzuschauen. Das war vor genau einer Woche. Meine nicht entwertete Karte liegt neben mir. Ich möchte euch jetzt die Geschichte erzählen, was passiert ist.
Wir schreiben den 11. Dezember 2006, es ist ein verregneter Montag Abend. Ich hatte Ende November beim BossHoss Konzert in Leipzig ein paar nette Mädels kennengelernt. Ich kehre zurück an den Ort, wo ich die Mädels kennengelernt hatte, zum Werk II. Oder besser gesagt, die Kneipe daneben. Aufgeregt bin ich, das gebe ich zu. Ich betrete die kleine dunkle Kneipe, wo wenige Sekunden nach mir 2 der Mädels auftauchen, eine davon habe ich bei besagtem Konzert kennengelernt. Ich bin hier, um die Sache mit Erfurt zu besprechen. Der Abend läuft gut, ich habe Spaß, lache, fühle mich wohl. Ich verstehe zwar nur die Hälfte, aber egal.
Mittlerweile ist es Dienstag, kurz vor dem kalendarischen Mittwoch, der Tag des Konzerts. Meine Karte habe ich auch schon geholt, nochmal 26 Euro. Abends kommt noch das Mädel online, welches ich kennengelernt hatte. Sie macht mir dann auf ne sehr unfaire Art und Weise klar, das sie nicht mit mir klarkommt und lieber nicht mitkommen sollte. Das ist erstmal ein Schock. 5 Minuten, bevor ich schlafen gehen wollte, bekomm ich das zu hören, nur 16 Stunden vor Reiseantritt nach Erfurt.
Nun ist es Mittwoch Mittag, noch ist es nicht zu spät, die Entscheidung zu fällen, doch noch hinzufahren. Ich fahre dennoch nicht hin. Nicht nach diesem Schock. Somit habe ich 26 Euro für umsonst ausgegeben. Nun heißt es warten bis zum nächsten Sommer, wenn die Jungs wieder Tour machen. Schade. Aber hat nicht sollen sein. Und die Moral von der Geschicht: Traue keinem, den du eben erst kennengelernt hast.
Mal noch was ganz anderes:
Heute vor genau 6 Monaten, am 20. Juni 2006, was war denn da? Ich weiß es noch, als wäre es erst gestern gewesen: Das WM-Vorrunden-Spiel Deutschland gegen Ecuador, welches wir mit 3:0 durch Doppel-Klose und Poldi gewonnen hatten. Ich stand in meinem Badezimmer vorm Spiegel und betrachtete den Sonnenbrand, den ich mir geholt hatte.
Und wo wir grade von Fußball sprechen:
Ich durfte heute Fußball der Extraklasse erleben, also im Fernsehen sehen. Normalerweise wird die Glotze nur zu Deutschlandspielen eingeschalten, aber mein Vater gab mir den Tipp, das 20:15 Uhr der Bayern München auf Allemania Aachen trifft. Nungut, schau ich mir an, kam eh nicht wirklich was besseres. Ich war noch vor gut 8 Jahren ein kleiner Bayernfan gewesen, deswegen tat das Spiel schon irgendwo weh, zumal 3 WM-Helden bei Bayern spielen (Poldi, Basti und Philipp). Auf der anderen Seite steht Nationalmannschaftsneuling Jan. Die Aachener haben mich sehr überzeugt, es war ein richtig energiegeladenes Spiel, es war hart und schnell, beeindruckend. Aachen hat mit 4:2 und einem Wahnsinns-Publikum (Heimspiel) im Rücken sehr verdient gewonnen. Glückwunsch!
Ich hatte mich am Samstag mit meinen Freunden zum traditionellen Weihnachtsbowling getroffen. Wir haben das vor einem Jahr das erste Mal gemacht. Und da wir das diesjahr wieder gemacht haben, ernenne ich das jetzt einfach mal zu Tradition. Mit dabei waren Thomas, Alex, Matthias, Nadine und meine Wenigkeit.

Das Organisieren des Treffens gestaltete sich diesmal mit einigen Hürden. Beispielsweise erwies sich Thomas’ vorübergehender Umzug nach Erfurt als ein Problem. Aber da er ja trotzdem kommen wollte, war das schon nicht mehr ganz so schwierig. Problem war nur, das Thomas mir erst eine Woche vorher fest zusagen konnte. Ich versuchte natürlich zuerst, eine Bahn zu reservieren, was sich als nahezu unmöglich entpuppte. Ich bekam dann doch noch was, draußen in Markkleeberg, mitten in der Pampa, wie ich es als Kind des Leipziger Zentrums bezeichnen würde.
Da ich die Schwierigkeit wegen der reservierung eine Woche vorher nicht ahnen konnte, ohne es zumindest unterschätzt habe, habe ich als Treffzeitpunkt eine Stunde vor Bowlingbeginn festgesetzt. Das wurde knapp, sehr sogar. Zumal 2 Leute von 5 zu spät kamen und Thomas dann einen riesen Umweg fuhr statt die “Abkürzung” durch die Südvorstadt zu nehmen. Etwa eine Dreiviertelstunde und ein dickes Magengeschwür (im übertragenen Sinne) später, kamen wir dann 5 Minuten vor um 5 dort an. Grade rechtzeitig.
Dort gings dann auch gleich knackig zackig los mit dem Bowlen. Mein Start war schonmal nicht so schlecht. Bis auf Alex waren wir alle eigentlich ziemlich gut, aber Alex konnte den Rest des Abends nicht mehr aufholen. Der Ärmste. Ich mach mal ne Dose Mitleid auf, wenn ich Zeit hab *hehe*. Absolut Top an diesem Abend war meine Freundin Nadine, die alle paar Durchgänge einen Strike oder einen Spare hatte. Ich war auch gut dabei. Ich war lange nur auf dem vorletzten Platz, holte dann aber durch ein paar gekonnte Würfe auf. Thomas blieb für seine Verhältnisse weit unter Durchschnitt. Er ist sonst immer der beste von uns. Schlusslicht war natürlich Alex.
2 Stunden gingen wie im Fluge rum. Jeder bezahlte dann seine ~10 Euro inklusive Trinkgeld für den netten Kellner mit der lustigen Stimme, den ich bereits kannte vom letzte Neujahrsumtrunk der Firma und wir gaben unsere Schuhe ab. Matthias meinte später, er hätte mich angeblich dran erinnert, die Ergebnisse mitzunehmen. Ich kann mich daran aber nicht erinnern und so vergaß ich die Ergebnisse mitzunehmen. Ich könnt mir so in den Arsch beißen. Da bin ich EINMAL auf Platz 2 und dann vergesse ich die Ergebnisse. Letztes Mal und nächstes Mal bestimmt wieder werde ich die letzte oder vorletzte sein. Das Leben kann ja so doof sein.
Naja, druff geschissen, da gings wieder nach Hause. Diesmal alle zu mir nach Hause, wo wir uns ne Pizza machen wollten und ne DVD schaun wollten. Die Pizza belegten wir zusammen mit allem Möglichen: Salami, Schinken, Ananas, Pilze, Mozarella, Paprika und natürlich vieeeel Käse. Die Pizza wurde richtig lecker, ein echtes Gedicht. Nebenbei sahen wir uns meine DVD von Final Destination III an.
Danach gabs noch ne kleine Bescherung. Ich verteilte unter meinen Freunden ein paar schöne Präsente und bekam selbst einiges geschenkt. Vielen Dank dafür.
Nächstes Jahr gibts den Beitrag “Weihnachtsbowling Revolutions”. Wenn ich mal auf Platz 1 bin. Muhahahahahusthust.
Und weil ich heute meinen sozialen Tag habe, verschone ich euch mit Bildern von mir beim Bowling. Glaubt mir, es ist besser so.
Was ist ein Fotograf, egal ob Knipser oder Profi, ohne ein Stativ? Ne wacklige Angelegenheit, ganz recht.
Wer aufmerksam meinen Blog liest, erinnert sich, das ich vor einigen Monaten einen abendlichen Ausflug auf den Leipziger Uniriesen getätigt hab, bei dem ich eindrucksvolle Bilder machen konnte. Das war nur mit Stativ möglich. Kurz bevor ich nach Hause fahren wollte, knipste ich noch ein bisschen auf dem Augustusplatz, wo ich von einem jungen Kanadier namens Matt angesprochen wurde, ihr erinnert euch.
Das war der Abend, an dem ich die Schnellwechselplatte meines alten Stativs verloren hatte. Wahrscheinlich war ich nach dem Gespräch so durch den Wind das ich vergessen hatte, sie einzupacken. Und weg war sie. Die Schnellwechselplatte ist der Teil des Stativs, welcher an die Kamera drangeschraubt wird, um diese “einzuklinken”. Und so verbrachte ich die letzten Monate ohne Stativ.
Meine Mutter machte mir ein schönes vorgezogenes Weihnachtsgeschenk und brachte mir ein Stativ mit. Das hat gegenüber dem anderen viele Vorteile, ist dafür aber größer, schwerer und somit schlechter zu transportieren. Aber das nehme ich gerne in Kauf.Da kanns bald wieder losgehen mit nächtlichen Fototouren, bei denen lange Belichtungszeiten ohne Wackler gefragt sind – genau die richtige Feuertaufe für mein neues Stativ, welches mir hoffentlich lange gute Dienste leisten wird. Willkommen in der Familie, neues Stativ!
Hi meine Lieben,
wie ihr ja wisst, habe ich Ende November in Leipzig das Konzert von BossHoss besucht und war hin und weg. Habe daraufhin bei einem Fotowettebewerb mitgemacht, als Gewinn winkte eine Reise nach Berlin inklusive 2 Konzerttickets für kommenden Freitag und ein besonderes Meet & Greet mit der Band. Klar hab ich da mitgemacht, immerhin waren meine Fotos doch ziemlich gut.
Heute die Ernüchternde Meldung auf der offiziellen BossHoss Webseite.
12.12.2006
WELCOME TO BERLIN MISSISSIPPI !
Here are now the winners of our photo contest:- Marit Kanig
- Stephan KlüeBoth of you won a trip for 2 persons to Berlin. Including the gig on the 15th in the Columbiahalle plus a special meet & greet with the band. Congratulations ! We wish you a fantastic evening with the boys :-)
Das wars dann wohl. Genau 1 Woche für nichts und wieder nichts gehofft, gehofft und gehofft.
Einziger Hoffnungsschimmer sind meine neuen Mädels. Die erleben bei jedem Konzert ohnehin ihr eigenes Meet & Greet. Vielleicht lern ich die Band ja doch noch kennen, auch ohne Fotowettbewerb. Und ich habe den Entschluss gefasst, morgen nach Erfurt zu fahren, zum nächsten BossHoss Konzert und dem letzten für mich in diesem Jahr.
Sehen wirs von der positiven Seite – am Samstag treff ich mit meinen Freunden, am Vorabend das Konzert und ich wär den ganzen Samstag verkatert gewesen. Nicht gut, oder?
Aber als ob das noch nicht reichen würde, hinter mir liegt ein ziemlich beschissener Tag. Bin viel zu spät als vereinbart zum Geburtstag meiner Freundin Ines gekommen, das Bowlingcenter rief mich an und teilte mir mit, das sie meine Reservierung von heute nicht machen können weil alles schon voll ist und eine andre Freundin, die ich am Sonntag treffen wollte, hat mir auch noch abgesagt.
Der Tag ist schon fast gelaufen. Einziger Hoffnungsschimmer: Meine Lieblingsserie Greys Anatomy, welche laut Vorschau heute sehr shipperlastig ist. Gut so.
Credits: Powered by WordPress · Template by Fjords01! · Photos: Ute Lochner
