Ich hatte mich am Samstag mit meinen Freunden zum traditionellen Weihnachtsbowling getroffen. Wir haben das vor einem Jahr das erste Mal gemacht. Und da wir das diesjahr wieder gemacht haben, ernenne ich das jetzt einfach mal zu Tradition. Mit dabei waren Thomas, Alex, Matthias, Nadine und meine Wenigkeit.

Das Organisieren des Treffens gestaltete sich diesmal mit einigen Hürden. Beispielsweise erwies sich Thomas’ vorübergehender Umzug nach Erfurt als ein Problem. Aber da er ja trotzdem kommen wollte, war das schon nicht mehr ganz so schwierig. Problem war nur, das Thomas mir erst eine Woche vorher fest zusagen konnte. Ich versuchte natürlich zuerst, eine Bahn zu reservieren, was sich als nahezu unmöglich entpuppte. Ich bekam dann doch noch was, draußen in Markkleeberg, mitten in der Pampa, wie ich es als Kind des Leipziger Zentrums bezeichnen würde.
Da ich die Schwierigkeit wegen der reservierung eine Woche vorher nicht ahnen konnte, ohne es zumindest unterschätzt habe, habe ich als Treffzeitpunkt eine Stunde vor Bowlingbeginn festgesetzt. Das wurde knapp, sehr sogar. Zumal 2 Leute von 5 zu spät kamen und Thomas dann einen riesen Umweg fuhr statt die “Abkürzung” durch die Südvorstadt zu nehmen. Etwa eine Dreiviertelstunde und ein dickes Magengeschwür (im übertragenen Sinne) später, kamen wir dann 5 Minuten vor um 5 dort an. Grade rechtzeitig.
Dort gings dann auch gleich knackig zackig los mit dem Bowlen. Mein Start war schonmal nicht so schlecht. Bis auf Alex waren wir alle eigentlich ziemlich gut, aber Alex konnte den Rest des Abends nicht mehr aufholen. Der Ärmste. Ich mach mal ne Dose Mitleid auf, wenn ich Zeit hab *hehe*. Absolut Top an diesem Abend war meine Freundin Nadine, die alle paar Durchgänge einen Strike oder einen Spare hatte. Ich war auch gut dabei. Ich war lange nur auf dem vorletzten Platz, holte dann aber durch ein paar gekonnte Würfe auf. Thomas blieb für seine Verhältnisse weit unter Durchschnitt. Er ist sonst immer der beste von uns. Schlusslicht war natürlich Alex.
2 Stunden gingen wie im Fluge rum. Jeder bezahlte dann seine ~10 Euro inklusive Trinkgeld für den netten Kellner mit der lustigen Stimme, den ich bereits kannte vom letzte Neujahrsumtrunk der Firma und wir gaben unsere Schuhe ab. Matthias meinte später, er hätte mich angeblich dran erinnert, die Ergebnisse mitzunehmen. Ich kann mich daran aber nicht erinnern und so vergaß ich die Ergebnisse mitzunehmen. Ich könnt mir so in den Arsch beißen. Da bin ich EINMAL auf Platz 2 und dann vergesse ich die Ergebnisse. Letztes Mal und nächstes Mal bestimmt wieder werde ich die letzte oder vorletzte sein. Das Leben kann ja so doof sein.
Naja, druff geschissen, da gings wieder nach Hause. Diesmal alle zu mir nach Hause, wo wir uns ne Pizza machen wollten und ne DVD schaun wollten. Die Pizza belegten wir zusammen mit allem Möglichen: Salami, Schinken, Ananas, Pilze, Mozarella, Paprika und natürlich vieeeel Käse. Die Pizza wurde richtig lecker, ein echtes Gedicht. Nebenbei sahen wir uns meine DVD von Final Destination III an.
Danach gabs noch ne kleine Bescherung. Ich verteilte unter meinen Freunden ein paar schöne Präsente und bekam selbst einiges geschenkt. Vielen Dank dafür.
Nächstes Jahr gibts den Beitrag “Weihnachtsbowling Revolutions”. Wenn ich mal auf Platz 1 bin. Muhahahahahusthust.
Und weil ich heute meinen sozialen Tag habe, verschone ich euch mit Bildern von mir beim Bowling. Glaubt mir, es ist besser so.






















