Was ist ein Fotograf, egal ob Knipser oder Profi, ohne ein Stativ? Ne wacklige Angelegenheit, ganz recht.
Wer aufmerksam meinen Blog liest, erinnert sich, das ich vor einigen Monaten einen abendlichen Ausflug auf den Leipziger Uniriesen getätigt hab, bei dem ich eindrucksvolle Bilder machen konnte. Das war nur mit Stativ möglich. Kurz bevor ich nach Hause fahren wollte, knipste ich noch ein bisschen auf dem Augustusplatz, wo ich von einem jungen Kanadier namens Matt angesprochen wurde, ihr erinnert euch.
Das war der Abend, an dem ich die Schnellwechselplatte meines alten Stativs verloren hatte. Wahrscheinlich war ich nach dem Gespräch so durch den Wind das ich vergessen hatte, sie einzupacken. Und weg war sie. Die Schnellwechselplatte ist der Teil des Stativs, welcher an die Kamera drangeschraubt wird, um diese “einzuklinken”. Und so verbrachte ich die letzten Monate ohne Stativ.
Meine Mutter machte mir ein schönes vorgezogenes Weihnachtsgeschenk und brachte mir ein Stativ mit. Das hat gegenüber dem anderen viele Vorteile, ist dafür aber größer, schwerer und somit schlechter zu transportieren. Aber das nehme ich gerne in Kauf.Da kanns bald wieder losgehen mit nächtlichen Fototouren, bei denen lange Belichtungszeiten ohne Wackler gefragt sind – genau die richtige Feuertaufe für mein neues Stativ, welches mir hoffentlich lange gute Dienste leisten wird. Willkommen in der Familie, neues Stativ!








