21.11.2006 um 21:32 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Ich habe im Büro öfters mal das reizende Glück, das mein Rechner gerne mal rumspinnt. Nachdem es in letzter Woche vermehrt zu Problemen gekommen ist, stand am vergangenen Freitag fest, das am Montag mein Rechner wieder mal plattgebügelt werden muss. Sprich: Formatieren.
Na da hatte ich Bock drauf…meine ganze Arbeitsumgebung und so. Und so verbrachte ich den gestrigen Morgen in der Firma damit, sämtliche Backups zu ziehen: Bookmarks, E-Mails, ICQ-Logs etc. An alles hatte ich leider nicht gedacht. Ich hatte Schriftarten, Zwischenablage und Passwörter vergessen. Aber das ist nicht so wild.
Mein Arbeitsplatz. Mit 2 Monitoren…und meinem Schweini :D
Und so wurde mein Rechner gestern Mittag in langwieriger Arbeit plattgemacht und ein neues Windows draufgespielt. Hätte ich gewusst, das ich den Rechner erst lange nach Mittag wieder benutzen kann, hätte ich auch gleich halbtags Urlaub nehmen können. Wo wir grade schonmal dabei waren, wurde mir auch gleich ein zweiter Monitor, mein größter Wunsch, dazugestellt. Denn – siehe Titel – mit dem Zweiten sieht man einfach besser. 2 Monitore, miteinander verbunden zum Hin- und Herschieben von Fenstern, das ist ein Traum eines jeden Computer Freaks, dem der Bildschirm ohnehin nie groß genug sein kann.
Mein Kollege und Kumpel Matthias tat es mir sofort gleich, da die Zweitmonitore im Moment eh nicht benötigt werden. Kollege Peter arbeitet schon länger mit 2 Monitoren, dafür sind diese aber nicht miteinander verbunden. Er hat 2 Rechner, 2 Tastaturen, 2 Monitore und 2 Mäuse. Nicht schlecht, aber verbunden ist einfach besser.
Matthias’ PC
Peters PC
Jetzt muss ich mir erst einmal Stück für Stück meine Arbeitsumgebung aufm Rechner neu einrichten. Das wird ein bisschen dauern. Aber ein bisschen schneller ist der Rechner jetzt schon, seit Norton weg ist. Und der 2. Monitor ist natürlich ein echtes Träumchen.
19.11.2006 um 15:31 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Ich war noch nie auf so vielen Musikveranstaltungen wie in letzten 3 Monaten, es ist sagenhaft. Ich zähle da nur mal die Rock ‘n’ Roll Party Mitte September auf, die Hochzeit meiner Freundin Julia Ende September, auf der auch fleißig musiziert wurde, dann der Country Bop Vol. 1 Ende Oktober und letztes Wochenende Anfang November im Werdauer Club Linde. Und gestern kam wieder etwas zu dieser Liste hinzu: wieder eine Rock ‘n’ Roll Party im Leipziger Regenbogen, den ich zum 3. Mal besuchte.
Gut dabei mit 5,- Euro Eintritt
Diesmal unüblicherweise OHNE Julia im Schlepptau, dafür aber mit sehr netter männlicher Begleitung: Hannes. Hannes und ich lernten uns kennen kurz nach dem Country Bop, auf dem wir beide waren. Ich machte Fotos und Videos, auf denen er sich wiedererkannte und mir eine E-Mail schrieb. Seitdem haben wir täglichen E-Mail-Kontakt. Und gestern war es mal an der Zeit, sich zu treffen.
Susie Q am Schlagzeug,
Eddie Star an Mikro und Kontrabass
und Johnny Guitar an der Gitarre
Eddie Star and the Orbits luden wieder ein zur Rock ‘n’ Roll Party in den Regenbogen und wir gingen hin. Wir haben uns köstlich amüsiert, Musik war klasse und rumgeknipst hatte ich wie üblich ja auch wieder.
Da im Regenbogen aber immer bescheidene Lichtverhältnisse herrschen und das Licht sehr rotlastig ist, sind Fotos ganz schwierig. Also hab ich diesmal mehr Videos gemacht.
Es waren übrigens viele bekannte Gesichter da: die Band selbst, Eddie, seine Frau/Freundin (ich hab keine Ahnung) und Johnny, Matt (alias Ray Allen) und Freundin, Oli und eine alte Bekannte, die mich wohl gesehen hat, aber keinen Wert draufgelegt hat, mich richtig zu begrüßen. Find ich schade. Hab sie seit über nem Jahr nicht mehr gesehen gehabt.
18.11.2006 um 12:46 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Alle Jahre wieder wird ein uraltes Spiel zum europäischen Fernseh-Event. Fast alle von uns kennen es. Kleine Domino Steinchen, die wir aufrecht hinstellen in einer Reihe und dann den vordersten anstubsen und uns freuen, wenn alles umfällt. Das alles, nur seeeehr viel größer mit 4,4 Millionen Steinen, das ist der Domino Day, der seit 8 Jahren aus Holland übertragen wird.
Wer den Domino Day nicht kennt, da muss ich ein bisschen weiter ausholen. Herr der Steine ist Holländer Robin Weijers, der Dominator, der holt sich jedes Jahr im September nach diversen Castings die Besten der Besten zum Domino Bauen nach Holland. In etwa 2 Monaten werden in einer großen Halle in Holland große Motive mit sehr viel kreativität zu bestimmten Themen gebaut. Dieses Jahr war das Motto “Music in Motion”, letztes Jahr waren es “Märchen und Erzählungen”.
Die Aufbauer sind ein europäisches Mischmasch-Team aus Holländern, Deutschen, Belgiern, Polen, Russen, Schweden etc. die 2 Monate lang Tausende von Steinen pro Tag aufstellen. Klar, das da mal was schiefgeht und ganze Bauten von alleine einstürzen. Das ist jedes Jahr so, letztes Jahr wars besonders gefährlich. Ein Spatz hatte es irgendwie in die vermeintlich rundum abgesiegelte Halle geschafft und dabei diverse Sachen ausgelöst. Er musste erschossen werden.
Dominator Robin Weijers liebt die Spannung und das Risiko und hat es dieses Jahr so spannend gemacht wie nie zuvor. Seit letztem oder vorletztem Jahr, ich bin mir nicht mehr sicher, fing er damit an, 2 ausgewählte Aufbauer während (!!) des Dominoklackern aufs Feld zu schicken um grade noch rechtzeitig eine Dominoreihe fertigzustellen, die zum Fall des nächsten Projektes benötigt wird. Dieses Jahr gab es 4 sogenannte Challenges, es ging dabei um 400, 4.000, 40.000 und 400.000 Steine. Die ersten 3 Challenges gingen schief, wie traurig. Aber die 4. Challenge, ausgerechnet die deutsche Sandra, die schon zum 2. Mal dabei war und im Interview mit Stammmoderatorin Frauke Ludowig klar machte, das sie nicht diejenige sein will, das der Rekord nicht gebrochen wird, wurde ausgewählt und Holländer Mark. Aber sie schafften es und 400.000 Steine purzelten in den neue Rekord von 4,2 Millionen Steinen.
Das diesjährige Thema Musik war natürlich ein absolutes Schmeckerchen, mit gewohnt riesiger Kreativität. Rock N Roll, Klassische Musik, Roaring Twenties, Flower Power, World Music, Disco Fever, Pop und HipHop – alles war dabei. Und mit der extra Portion Spannung durch die Challenges war es dieses Jahr wieder etwas ganz Besonderes.
Ich bin schon seit dem 1. Domino Day dabei und freue mich jedes Mal, wenns wieder soweit ist. Ich habe als Kind selbst mit Domino-Steinchen Umfallen gespielt und staune auch jedes Mal über die wahnsinnige Kreativität und die Spannung. Bisher sind wir übrigens ungeschlagen, jedes Jahr wurde ein neuer Rekord gebrochen!
Also Jungs…das war ja nicht so dolle. Ich stehe trotzdem hinter euch, ich wünschte, ich könnte euch das sagen.
Es war so vielversprechend. Es war nicht das erste Mal in dieser EM-Qualifikation, das wir vor einem Angstgegner standen. Die Slowakei war auch ein Angstgegner, sogar noch viel gefürchteter als Zypern. Gegen Zypern mussten wir gestern ran, das spiel wurde live übertragen aus Nikosia auf der Mittelmeerinsel.
Im Vorfeld sagten bereits Torhüter Jens Lehmann und 3 Spieler ab: Lukas Podolski, Bernd Schneider (unsere beiden Wichtigsten!!!) und Neuling Piotr Trochowski konnten nicht mitspielen. Es hieß allerdings auch, das mindestens 7 Spieler außer Form sind, darunter Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm, ebenfalls wichtige Bestandteile. Die Rückkehr von Abwehrlatte Per Mertesacker wurde angekündigt, dennoch vermisste man ihn auf dem Platz.
Ich verbrachte den Spiel-Abend gestern wieder mal in der elterlichen Wohnung und schaute das Spiel mit meinem Papa an. Wiedermal und voller Hingabe streifte ich mir mit tiefen Atemzügen mein Ballack-Trikot über.
Ich versuchs, kurz zu machen: das war einfach nur schwarz-rot-grausam. Man könne fast sagen, die Jungs haben so schwach aufgehört, wie sie am Anfang diesen Jahres angefangen haben. Jeder hoffte auf einen klaren Sieg, doch wir bekamen nicht mehr als ein mageres 1:1. Kommentator Bela Rethy urteilte ganz richtig: “Deutschlands liebstes Kind zeigt sich heute bockig”. Recht hat er.
In der 15. Minute erzielte Michael Ballack das 1:0-Führungstor, kurz vor der Halbzeitpause schoss Zypriot Okkas das Ausgleichstor. Das Spiel war ohnehin mies. Es hat einfach keinen Spaß gemacht, da zuzuschauen. Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, David Odonkor – unsere geliebten WM-Lieblinge, man erkannte sie nicht wieder! Schlimmster Tiefpunkt des Abends war TTT: Torwart-Trottel Timo. Schon beim Spiel gegen Georgien durfte er zur Schonung von Jens den Kasten sauberhalten. Ich hatte ja berichtet, hätte es zwei mal nicht “Abseits” geheißen, hätten wir auch ein Remis gehabt. Aber was sich Timo geleistet hatte, war ja wohl der Hammer. Ich sagte schon zu meinem Papa: “Bye, Bye, Timo.” Ich glaube, ich werde recht behalten. Er hatte jetzt 2 Chancen, bei beiden hat er gepatzt. Jens bleibt unumstrittene Nummer Eins, aber Timo wird nicht die Nummer Zwei bleiben. Da werden Robert Enke, Roman Weidenfeller oder Tim Wiese nachrücken.
Ein komisches Gefühl. Es ist zwar nur ein Remis, wir haben unseren Punkt und damit die Tabellenführung in Gruppe D erreicht, aber es war nicht schön. Gegen Italien in den letzten 90 Sekunden im WM-Halbfinale verlieren ist die eine Sache… ein komplett mieses Spiel gegen den Weltranglisten-Achzigsten abzuliefern, ist mehr als unter unserer Würde.
Also Jungs…das könnt ihr besser! Ich freu mich auf das nächste Jahr, dann sehen wir uns wieder und ich werde da sein, wenn ihr einen Gegner nach dem anderen durch die Wand kickt! Ich glaube an euch!
12.11.2006 um 23:09 Uhr · Veröffentlicht unter Allgemein
Etwa 18 Stunden ist es erst her, und ich habe den Jungs und Mädels gesagt, das sie heute (Sonntag) Abend die Bilder hier in meinem Blog anschauen können.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, offiziell der 11.11.2006, hatte die säschsische Rockabilly-Band “Ray Allen With The Hi-Fi’s” einen Auftritt im Club “Linde” in Werdau bei Zwickau. Die Veranstaltung lief unterdem Namen “Rockbar”. Es war diesmal nicht ganz ein Auftritt wie jeder andere, zumindest für mich nicht. Im Vorfeld der Veranstaltung und als Nachwirkung meiner letzten Party in Geithain lernte ich 2 nette Leute kennen, Heiko und Doreen, die auch mit dabei waren.
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Knutschi!
Hey, Mr. DJ!
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Los gings am Samstag halb 8 vom Bahnhof Leipzig mit dem RegionalExpress nach Zwickau, wo mich Julia wie immer abholte. Dann gings gleich in den Club, auf dem Parkplatz habe ich dann direkt meine neuen Freunde Heiko und Doreen aufgegabelt, mit denen ich seit dem Auftritt in Geithain in täglichem E-Mail-Kontakt stehe. Drinnen gabs erstmal hier und da ein Hallo und dann eine ausführliche Fotoshow von den beiden. Es ging so einige Zeit ins Lande…
Gegen Mitternacht – oh Wunder! – gings dann tatsächlich los, die Jungs hauten in die Gitarren und aufs Schlagzeug, so muss das sein. Die Band in dieser Zusammensetzung habe ich bei ihrem Debüt im August 2005 in Greifenhain erleben dürfen. Hier nochmal für welche, die die Band nicht kennen:
“RAY ALLEN WITH THE HI-FI’S” sind…
Ray Allen
Mike
Slim Danny
Frankie Melody
Gerd
und die Groupies
Der Applaus hielt sich leider in Grenzen, wenn man von uns “Groupies” in der ersten Reihe vorne mal ganz absieht. Die Bühne war klein und ganz gruselig beleuchtet: in Grün! Doch die Jungs hielten durch und spielten einen genialen Song nach dem anderen. Langsam lockerte das steife Publikum hinter uns dann etwas auf und einige Leute fingen an zu tanzen und klatschten länger und lauter – das allerdings erst im letzten Part des 3-teiligen Auftritts. Mit einer entsprechenden Zugabe gings dann ENDLICH richtig los. Schade, das es nicht sofort so schön lief.
Ich hatte sehr viel Spaß an dem Abend, ich knipste wieder wie eine arme Irre, so kennt man mich ja. Mike bezeichnete mich als Matt’s persönliche Show-Fotografin, hehe. Ich tue, was ich kann. Die Musik war wie immer super, der Alkohol floss in Massen, es wurde viel gelacht und die Speicherkarte meiner Digicam füllte sich so schnell wie noch nie. Was aber an den Videos lag, die ich gemacht hatte. Schon nach den ersten 20 Minuten des Auftritts musste ich meinen Image Tank auspacken und den Inhalt der 1 GigaByte großen Karte überspielen.
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Der Alkohol floss reichlich…
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Mit meinem permanenten Geknipse nervte ich vor allem Andrea, die Freundin von Schlagzeuger Slim Danny. Aber davon hab ich mich nicht abhalten lassen. Sie hat mein Versprechen bekommen, die GANZ PEINLICHEN Bilder nicht online zu nehmen. Ich bin ja kein gehässiger Unmensch.
Für mich lief der Abend recht entspannt, weil diesmal kein gutaussehender Kerl in der Nähe war, der mich hätte fertig machen können mit seiner bloßen Anwesenheit. Julia weiß, wovon ich rede, ebenso Heiko und Doreen, die meine Schwärmerei für den Tontechniker in Geithain deutlich mitbekommen haben, und zu dem Zeitpunkt kannten wir uns noch gar nicht. Das will was heißen. An der Theke hinten wurde ich blöde von besoffenen Typen angelabert…naja..besser als nix, oder?
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Ich feierte mit alten Freunden…
Julia und Ich
…und neuen Freunden!
Doreen, Heiko und Ich
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Es vergingen die Stunden, ich weiß nicht mehr genau, wann Ray und die Jungs die Bühne wirklich verlassen haben, aber es ging danach noch sehr sehr lange weiter. Ray hat weiter den DJ gemacht und passende Musik aufgelegt. Ich weiß nur noch, das ich gegen 4 Uhr echt fertig war und dann packten wir endlich unsre Sachen und verschwanden dann halb 5 oder so, wenn ich mich recht erinnere.
Wir fuhren dann mit Danny und seiner Andrea zurück nach Lichtenstein, wo die alle außer mir wohnen. Die anderen beiden luden wir bei sich zu Hause ab, dann gings weiter zu Julia und Frank. Noch ein Gläschen Eierlikör und halb 6 lag ich dann endlich im Bett. Ich nahm noch mein kleines Heizkissen mit unter die Decke und schlief dann wahrscheinlich recht schnell ein. Mittags um 12 aufgestanden, lecker gefrühstückt und um 2 gings dann mit dem Auto diesmal zurück nach Leipzig.
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Schwanzvergleich war gestern!
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Ein Rockabilly-Auftritt mit Julia und Konsorten in allen Ehren, aber zu Hause ist es dann doch am Schönsten.
Ich danke allen Beteiligten für einen tollen Abend, besonders Heiko und Doreen, die ich hoffentlich noch sehr oft treffen werde, Julia und Frank wie immer für ihre Gastfreundschaft und allen anderen von der Band und deren Anhang.
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Ohne Worte
Heiko und Doreen
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Diese Blog-Adresse habe ich Danny und Mike in die Hand gedrückt, die einzigen, die die Adresse noch nicht kennen… Euch möcht ich sagen: Weitere Fotos gibts auf Wunsch, ob groß ob klein, Videos, Foto-Entwicklung auf Abzüge übernehme ich auch. Schreibt mir einfach ne E-Mail, hinterlasst einen Kommentar in diesem Beitrag oder erfragt meine Kontaktdaten bei Julia. Die will ich nun nicht unbedingt hier reinschreiben.