Etwa 18 Stunden ist es erst her, und ich habe den Jungs und Mädels gesagt, das sie heute (Sonntag) Abend die Bilder hier in meinem Blog anschauen können.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, offiziell der 11.11.2006, hatte die säschsische Rockabilly-Band “Ray Allen With The Hi-Fi’s” einen Auftritt im Club “Linde” in Werdau bei Zwickau. Die Veranstaltung lief unterdem Namen “Rockbar”. Es war diesmal nicht ganz ein Auftritt wie jeder andere, zumindest für mich nicht. Im Vorfeld der Veranstaltung und als Nachwirkung meiner letzten Party in Geithain lernte ich 2 nette Leute kennen, Heiko und Doreen, die auch mit dabei waren.
Los gings am Samstag halb 8 vom Bahnhof Leipzig mit dem RegionalExpress nach Zwickau, wo mich Julia wie immer abholte. Dann gings gleich in den Club, auf dem Parkplatz habe ich dann direkt meine neuen Freunde Heiko und Doreen aufgegabelt, mit denen ich seit dem Auftritt in Geithain in täglichem E-Mail-Kontakt stehe. Drinnen gabs erstmal hier und da ein Hallo und dann eine ausführliche Fotoshow von den beiden. Es ging so einige Zeit ins Lande…
Gegen Mitternacht – oh Wunder! – gings dann tatsächlich los, die Jungs hauten in die Gitarren und aufs Schlagzeug, so muss das sein. Die Band in dieser Zusammensetzung habe ich bei ihrem Debüt im August 2005 in Greifenhain erleben dürfen. Hier nochmal für welche, die die Band nicht kennen:
“RAY ALLEN WITH THE HI-FI’S” sind…
Der Applaus hielt sich leider in Grenzen, wenn man von uns “Groupies” in der ersten Reihe vorne mal ganz absieht. Die Bühne war klein und ganz gruselig beleuchtet: in Grün! Doch die Jungs hielten durch und spielten einen genialen Song nach dem anderen. Langsam lockerte das steife Publikum hinter uns dann etwas auf und einige Leute fingen an zu tanzen und klatschten länger und lauter – das allerdings erst im letzten Part des 3-teiligen Auftritts. Mit einer entsprechenden Zugabe gings dann ENDLICH richtig los. Schade, das es nicht sofort so schön lief.
Ray Allen in Aktion
Weitere Videos:
Ich hatte sehr viel Spaß an dem Abend, ich knipste wieder wie eine arme Irre, so kennt man mich ja. Mike bezeichnete mich als Matt’s persönliche Show-Fotografin, hehe. Ich tue, was ich kann. Die Musik war wie immer super, der Alkohol floss in Massen, es wurde viel gelacht und die Speicherkarte meiner Digicam füllte sich so schnell wie noch nie. Was aber an den Videos lag, die ich gemacht hatte. Schon nach den ersten 20 Minuten des Auftritts musste ich meinen Image Tank auspacken und den Inhalt der 1 GigaByte großen Karte überspielen.
Mit meinem permanenten Geknipse nervte ich vor allem Andrea, die Freundin von Schlagzeuger Slim Danny. Aber davon hab ich mich nicht abhalten lassen. Sie hat mein Versprechen bekommen, die GANZ PEINLICHEN Bilder nicht online zu nehmen. Ich bin ja kein gehässiger Unmensch.
Für mich lief der Abend recht entspannt, weil diesmal kein gutaussehender Kerl in der Nähe war, der mich hätte fertig machen können mit seiner bloßen Anwesenheit. Julia weiß, wovon ich rede, ebenso Heiko und Doreen, die meine Schwärmerei für den Tontechniker in Geithain deutlich mitbekommen haben, und zu dem Zeitpunkt kannten wir uns noch gar nicht. Das will was heißen. An der Theke hinten wurde ich blöde von besoffenen Typen angelabert…naja..besser als nix, oder?
Ich feierte mit alten Freunden…
Julia und Ich
…und neuen Freunden!
Doreen, Heiko und Ich
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Es vergingen die Stunden, ich weiß nicht mehr genau, wann Ray und die Jungs die Bühne wirklich verlassen haben, aber es ging danach noch sehr sehr lange weiter. Ray hat weiter den DJ gemacht und passende Musik aufgelegt. Ich weiß nur noch, das ich gegen 4 Uhr echt fertig war und dann packten wir endlich unsre Sachen und verschwanden dann halb 5 oder so, wenn ich mich recht erinnere.
Wir fuhren dann mit Danny und seiner Andrea zurück nach Lichtenstein, wo die alle außer mir wohnen. Die anderen beiden luden wir bei sich zu Hause ab, dann gings weiter zu Julia und Frank. Noch ein Gläschen Eierlikör und halb 6 lag ich dann endlich im Bett. Ich nahm noch mein kleines Heizkissen mit unter die Decke und schlief dann wahrscheinlich recht schnell ein. Mittags um 12 aufgestanden, lecker gefrühstückt und um 2 gings dann mit dem Auto diesmal zurück nach Leipzig.
Ein Rockabilly-Auftritt mit Julia und Konsorten in allen Ehren, aber zu Hause ist es dann doch am Schönsten.
Ich danke allen Beteiligten für einen tollen Abend, besonders Heiko und Doreen, die ich hoffentlich noch sehr oft treffen werde, Julia und Frank wie immer für ihre Gastfreundschaft und allen anderen von der Band und deren Anhang.
Diese Blog-Adresse habe ich Danny und Mike in die Hand gedrückt, die einzigen, die die Adresse noch nicht kennen… Euch möcht ich sagen: Weitere Fotos gibts auf Wunsch, ob groß ob klein, Videos, Foto-Entwicklung auf Abzüge übernehme ich auch. Schreibt mir einfach ne E-Mail, hinterlasst einen Kommentar in diesem Beitrag oder erfragt meine Kontaktdaten bei Julia. Die will ich nun nicht unbedingt hier reinschreiben.
Julia singt “Get Rhythm”, meinen Lieblingssong!
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