
Das ich meine Digitalkamera ganz dolle lieb hab, ist klar. Das ich die immer mit dabei habe, wenn ich das Haus verlasse, is allseits bekannt. Das ich gern mal mitten beim Laufen stehen bleibe um ein Foto zu machen, kennt man auch von mir. Aber das ich abends alleine in der Dunkelheit in den Garten meiner Eltern fahre um eine einzige Gurke im Gewächshaus meines Vaters zu gießen und danach einen langen Fußmarsch nach Hause hinzulegen, ist für mich und alle meine Bekannten neu.
Meine Eltern sind in Urlaub gefahren und haben mir den Auftrag gegeben, im gepachteten Garten im Kleingartenverein, die Blumen und Pfanzen zu gießen. Da es heute geregnet hatte, brauchte ich mich schonmal nicht um alles kümmern, was im Garten rumsteht. Aber mein Papa hat auch ein Gewächshaus auf der Wiese stehen, wo er Gurken anbaut. Dort ist aber im Moment nur eine einzige drin, da alle anderen Gurken bereits geerntet wurden, nur diese eine wächst noch. Und die muss auch gegossen werden.
Also blieb mir nichts andres übrig, nach Feierabend und nach den Simpsons nochmal hinzufahren. Ich wusste, das es langsam dunkel wird, und freute mich bereits, bei der Heimkehr wieder ein bisschen knipsen zu können. Und das habe ich getan. Losgefahren war ich kurz nach um 7. Wieder daheim war ich halb 10. Das spricht für sich, was?
Aber genug geschwafelt, hier die Ergebnisse:















