Von meiner Freundin Ines und Ihrem Freund Marcel und deren gemeinsamer Tochter Isabelle (6 Monate) habe ich nun ja schon des Öfteren berichtet. Heute gibts wieder was zu erzählen.
Ein Hobbie von Ines scheint das Wechseln von Wohnungen zu sein. Seit ich sie kenne, ist sie 4 mal umgezogen. Und heute war es wieder soweit. Ines und Marcel haben – wie sie meinen – ihre (Fast)Traumwohnung gefunden. Die Wohnung ist näher an dem Fitnessstudio dran, in das Ines und ich seit Ende April gehen, ist aber weiter von mir zu Hause weg. In Zkunft werd ich wohl mit dem Fahrrad hinfahren müssen. Nunja. Heute war Umzug angesagt. Natürlich alles fein säuberlich dokumentiert.
Los gings um die unmenschlichste Zeit, die ich mir an einem Samstag vorstellen kann: Um 7 Uhr musste ich aufstehen. Um 8 sollten die Leute dort sein, meinten Ines und Marcel. Als ich dort war, stellte sich heraus, das ich die erste war. Nunja, erstmal frühstücken, und nach und nach trudelten dann die Leute ein. Insgesamt waren wir zu Acht, ein ordentliches Rumgewusel, wie man sich bestimmt vorstellen kann. Zuvor wurde erst einmal Bestandsaufnahme, bzw. Fotos des aktuellen Standes gemacht.
Gegen Viertel 10 gings dann richtig los. Ich packte auch ordentlich mit an, schleppte teilweise recht schwere Kisten und Kartons und machte mich sogar dreckig – wie gut das ich mitgedacht hatte und einen alten Pulli angezogen habe. Wir waren mit dem Einladen recht schnell fertig und dann gings rüber in die neue Wohnung. Ich fuhr übrigens zum ersten Mal in einem Lastwagen mit. War richtig schön, auch wenns nur ne kurze Strecke war. Beim Hochtragen half ich ebenfalls fleißig mit und machte hier und da ein paar Fotos. Die gemeinsame Tochter Isabelle brachten Ines und Marcel vor einigen Tagen zu Bekannten, die im Nachbarhaus der neuen Wohnung wohnen, damit die beiden in Ruhe ein- und auspacken können.
Drüben gabs auch lecker Mittagessen mit Nudelsalat, normalem Salat und Steaks, Bratwürsten und Frikadellen. Danach halfen Nancy, die Freundin von Ines’ Bruder und ich beim Aussortieren von Isabelles Babykleidung, manches war dann doch sehr klein. Das wohl lustigste war aber, als 2 Umzugshelfer partout nicht verstehen wollten, warum die große Anbauwand im Wohnzimmer an der Wand befestigt werden muss, damit diese nicht umfällt. Seitdem machten sie ihre Witze, das man dann alles an die Wand machen müsste. Sie wollten aus Spaß eine Bratwurst an die Wand nageln. Oder Marcels Jacke. Ich hab so gefeiert, als in einer vermeintlich ernsthaften Situation gefragt wurde, wo genau der Schuhschrank im Flur hinsoll. Marcel sagte “Dort” und einer der beiden Verrückten antwortete “Nein, das geht nicht.” Alle fragten “Wieso?” – “Na weil da schon das Bügelbrett festgeschraubt wird.” Ich hab geheult vor Lachen.
Wir wuselten fleißig weiter, gegen 17 Uhr waren wir mit dem Wichtigsten fertig. Doch erst kurz nach 19 Uhr brachen Nancy und Ich nach Hause auf, sie wohnt relativ bei mir in der Nähe. Pünktlich zum Rechner anwerden, schnell die Fotos rüberladen und kurz auswerten, und dann schon TV schaun. Viel gemacht heute, bin erledigt. Aber immernoch Zeit, die Fotos zu verarbeiten und diesen Bericht zu schreiben.








