Vor so ziemlich genau 2 Jahren habe ich meine allererste Digicam bekommen. Zeit ein kleines Fazit zu ziehen, nicht wahr?
Angefangen hat alles an den sonnigen Nachmittag des 22. Juli 2004. Ich saß gerade in der Küche in der Wohnung meiner Eltern mit meiner Mutter und meinem Onkel, der gerade zu Besuch war. Nachdem meine Mutter und ihr Bruder schon ein paar eigenartige Blicke ausgetauscht haben, erhob sich mein Onkel vom Küchentisch, ging ins Schlafzimmer und kam mit einem mittelgroßen, grünen Päckchen zurück an den Tisch. Es war der Karton der Fujifilm Finepix A205S. Ich wünschte mir schon seit geraumer Zeit eine Digitalkamera, kannte mich aber damit noch überhaupt nicht aus, auch was Preisvergleiche, Techniken und andere Aspekte angeht. Da lag sie nun vor mir, diese Verpackung. Ich riss den karton auf, baute die Kamera zusammen und schaute sie mir schon einmal an. Die Batterien mussten erst aufgeladen werden, sonst hätte ich gleich damit angefangen zu knipsen. Umsonst gabs das Teil natürlich auch nicht. Damals hat die Kamera noch 200 Euro gekostet. Meine Mutter hat sie drastisch reduziert für die Hälfte gefunden, und sie mir wiederrum für die Hälfte, also 50 Euro überlassen. Gutes Geschäft, was? Und so fing das ganze also an, ich knipste alles, was mir vor die Linse kam. Besonders ausgeprägt war das natürlich in der Schule. Ich ging damit den Meisten übelst auf den Keks, aber ich hatte meinen Spaß, meine schönen Fotos als Erinnerung und das größte Schulfoto-Archiv, was unsere damalige Schule vermutlich je gesehen hat.
Nachdem mir die Kamera über 1 Jahr treue Dienste geleistet und mir einige tausende Fotos beschert hat, wurde es Zeit, sich nach einem aktuelleren modell umzusehen, denn die Kamera war schon damals nicht mehr die Neuste. Darüber hinaus wurden meine Ansprüche immer höher. Meine alte Kamera hatte nur 256 MB Speicher, kleine Auflösungen, schlechten Zoom, miserable Auslösezeiten und solche Späßchen. Ich wollte etwas stärkeres, schnelleres. Und ich fand das alles vereint in der Canon PowerShot A700. Nach fast anderthalb Monaten des Suchens, Googelns, Fotohefte kaufens und Preisvergleiche jeder erdenklichen Quelle ziehend, fiel die Wahl dann auf das 300-Euro-Gerät. Ich bereue meinen Kauf nicht. Manchmal gefallen mir manche Dinge nicht wirklich an der Kamera, aber was solls. Man kann ja schließlich nicht ALLES über ein gerät wissen, bevor man es kauft und eigehend getestet hat. Als ich mich dafür entschied, lag der Liefertermin für Deutschland noch in der Zukunft. Und dauernd wurde der Termin aufgeschoben, ich drehte fast durch. Als ich Mitte März dann auch noch ins Krankenhaus musste und ich die Kamera immer noch nicht hatte, stimmte mich das natürlich traurig. Aber nach meiner Entlassung durfte ich sie mir dann holen. Nun war ich wieder glücklich.

Seit März 2006 meine treue Begleiterin: Die Canon PowerShot A700.

Meine erste Digicam damals: Die Fujifilm Finepix A205S.
Leistete mir fast anderthalb Jahre treue Dienste.
Es ist nun 4 Monate her, das ich meine neue Kamera habe. Wieviel habe ich also verknipst. Das lässt sich zum Glück recht leicht herausfinden: Die Bilder der Kamera werden kontinuirlich durchnummeriert. von 0001 bis x. Vor einigen Tagen stand der Wert bei… Trommelwirbel bitte… 6120 Fotos. Ist das nicht irre? Gut, ich muss zugeben, das durch die Fußball WM vom 9. Juni bis 9. Juli diesen Jahres vieles da hineinfällt. Die Fotoanzahl für Juni und Juli pendelt sich in etwa bei jeweils 2500 Fotos pro Monat ein. Das ist richtig irre. Da habt ihr Recht.
Hier aber endlich genaue Statistiken:
Klickt auf die Bilder, um die Jahresstatistiken anzusehen.
Und hier eine Gesamtstatistik über alle Fotos, die ich seit Juli 2004 gemacht habe. Blau ist 2004, Grün 2005 und Pink ist 2006.
Dann bin ich mal gespannt, wieviel ich noch in Zukunft fotografieren werde. Ich habe mir ja mittlerweile einen sogenannten Image Tank bestellt, dort steckt man die Speicherkarte rein (in meinem Falle im Moment 1 GB) und kann mit einem einzigen Knopfdruck den Inhalt der Karte auf das Gerät kopieren. Dann kann es heiter weiter gehen. Diese kleine mobile Festplatte schluckt 40 GB, ich kann also fast 40 mal meine Karte vollknipsen, bis ich wirklich angearscht bin. So etwas wie beim Fanfest an meinem Geburtstag, als die Karte voll war bevor das Traumtor von Oliver Neuville fiel, soll mir nicht noch einmal passieren.
So, das wars erstmal für heute.












