Das der 10. Juli 2006 der Abend des großen Robbie Williams Konzerts im Dresdner Ostragehege ist, war ja schon seit 9 Monaten klar. Aber was machen, bis das Konzert um 21 Uhr anfängt? Ganz einfach, man vertreibt sich derweil die Zeit in Dresden. Ich bin zum zweiten Mal bewusst in Dresden abgestiegen, meine Begleitung Alex war zum ersten Mal dort. Das letzte Mal das ich dort war ist vielleicht 5 Jahre her. Nach der Riesenparty in der Nacht von Samstag auf Sonntag, wo wir den dritten Platz der deutschen Nationalmannschaft feierten, waren meine Kräfte natürlich nicht komplett wieder aufgetankt, aber man muss das beste draus machen. Hier nun also mein Bericht zu dem Tag.
Der Tag fing für mich offiziell um 8 Uhr morgens an, ich musste nämlich noch Haare waschen und fönen, dann noch zum Obst- und Gemüseladen und meinen Rucksack für den Tagesausflug packen. Wann es los geht, wussten wir selbst nicht genau, denn mein Onkel und meine Tante wollten uns zwei auf deren Heimweg nach Jonsdorf bei Zittau am säsischen 3-Länder-Eck (Polen/Tschechien) in Dresden absetzen. Da tagszuvor aber noch eine Feier anstand, wusste mein Onkel nicht genau wanns losgeht, deswegen mussten wir bei Zeiten aufstehen.
So ziemlich genau um 11 Uhr rief mich dann mein Onkel an und sagte mir, das sie in einer Viertelstunde losfahren. Also schnell noch alles zusammenpacken, den Film Big Daddy auf Pro Sieben zu Ende schauen und dann gings los. Es war unglaublich heiß in dem Auto, in dem ich vor vielen vielen Jahren das letzte Mal drinsaß. Die Fenster konnte man leider nicht so oft und so weit aufmachen, wir mir lieb gewesen wäre, denn man hat dann kein Wort Konversation mehr verstanden. Nunja, um 12:40 Uhr kamen wir in dann endlich in Dresden an unserem Bestimmungsort an. Große Menschenmassen junger Leute, größtenteils june Mädels, steuerten an einer Brücke auf ein und den selben Ort zu: Die Festwiese im Ostragehege. Dort hüpften wir dann raus und waren von da an auf uns alleine gestellt. Es wäre zu früh gewesen, jetzt schon zum Stadion zu gehen, gute 8 Stunden waren noch Zeit bis dahin.
Wir schauten uns fast 2 Stunden die Stadt an, hängten am Elbufer ab, ich machte meine Fotos und dann wollten wir endlich etwas essen, ich hatte schon riesen Knast. Aber was in der Altstadt an Restaurants angeboten wurde, war entweder zu teuer und hatte kein besonders verlockendes Angebot. Also liefen wir immer weiter und suchten etwas zum essen. Das war wirklich nicht zu fassen. Ungefähr 14:30 Uhr fanden wir dann ein kleines chinesisches Lokal, wo wir uns dann was günstiges zu Essen bestellten, es war echt lecker. Nebenbei hörten wir Robbie Williams Musik per Discman und ich blätterte dazu in Alex’ selbstgemachten Songbook. Leider musste ich feststellen, das ich meine Hausaufgaben nicht unbedingt gemacht habe. Bei vielen Sachen musste ich nachlesen, lediglich den Songtext zu “Angels” beherrsche ich problemlos. Dort zog ich mich dann auch erstmal um, ich hatte mir ja neulich schöne Robbie Williams Tourshirts bestellt.
Immer einen Fuß vor den anderen setzend, liefen wir so nun weiter durch Dresden, so langsam aber sicher auf dem Weg zum Ostragehege, denn es war schon kurz nach 16 Uhr. Auf dem Weg dorthin vermehrten sich dann immer mehr die Menschenmassen und überall sah man Leute, die versuchten, ihre Robbie Tickets zu fairen und unfairen Preisen zu verkaufen. Kann ja mal passieren, das man mit Freunden dorthin gehen wollte, die dann abgesprungen sind oder was weiß ich. Ich rang echt mit mir, die beiden schlechten Sitzplätze für 80 € eventuell gegen 2 gute Stehplätze einzutauschen, wo ich auch wirklich mehr gesehen hätte. Ich habe es dann dabei belassen und die Karten nicht umgetauscht.
Das war die Geschichte vom Aufenthalt in Dresden, der nächste Artikel handelt vom Konzert selbst.



























